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Die Zukunft liegt in der Verknüpfung. Was einst als »Verschnitt« abgetan wurde, ist heute auf der Höhe der Zeit. Das zeigt sich in den Zusammensetzungen aktueller Bands genauso wie in der Art, wie die Musikkritik ihren Sound beschreibt. Die Popmusik globalisiert sich, Unterscheidungen zwischen Pop (=Mainstream) und Weltmusik (=zu pflegende Exoten mit Anspruch) sind hinfällig. Das haben Manu Chao, Panjabi MC, aber auch die moldawische Band O-Zone nachdrücklich bewiesen. Dabei liegt das Neue nicht allein in einer gnadenlosen Einverleibung globaler Sounds, sondern in der sensiblen Verbindung der eigenen Herkunft mit all dem, was in der Welt der Musik national wie international zu finden ist. Diesen Trends ist der Wettbewerb creole Preis für Weltmusik aus Deutschland auf der Spur. Gesucht werden Gruppen, die sich in ihrer Musik der Grenzüberschreitung, der transkulturellen Verknüpfung und interkulturellen Begegnung widmen. Rubriken wie Weltmusik, Popmusik, traditionelle Musik etc. sind ohne Bedeutung. |