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17:30 Uhr: Hiss (Creole-Preisträger Baden-Württemberg) |
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Volxmusik, Polk, deutscher Bluesrock wer ihre Musik benennen will, kommt schnell ins Schleudern. Dabei pflegt das schwäbische Quintett eine Musik, die geradeheraus und schnörkellos Dampf in jeden Tanzsaal und auf jede Open Air-Bühne bringt. Akkordeonist und Sänger Stefan Hiss hatte schon von jeher eine Schwäche für Polka, Blues, Zydeco und Texmex aber auch für geschliffene, vollmundig-vulgäre Verse. Mit seinen Mitstreitern, dem Mundhobel-Allrounder Michael Roth, dem Gitarristen Thomas Grollmus, Patch Pacher am Schlagzeug und Volker Schuh am Bass, stellt er seit einem Dutzend Lenze die hiesige Folkszene auf den Kopf, zäumt das Pferd der deutschen Gute-Laune-Klänge von hinten auf. Teutonische Texte zu Südstaaten-Drive, zynisch-derber und origineller Wortwitz in heimischer Zunge, egal, ob gerade in New Orleans Anker geworfen, in Tijuana, einer Balkan-Taverne oder auf dem schwäbischen Heuboden Halt gemacht wird. zurück | nach oben |
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Bhangra ist inzwischen von keiner Bollywood-Party mehr wegzudenken. Der Bandname “Achanak“ bedeutet soviel wie „Überraschung“, und entsprechend erfrischend ist ihr Musikstil „Bhangra“, eine Fusion von asiatischen Beats mit westlichen Sounds. Die traditionelle Seite des Bhangra hat ihren Ursprung im ländlichen Nordwestindien, wo es seit Jahrhunderten Tradition ist, die Ernte mit Tanz und Musik zu feiern. Die in den sechziger Jahren von dort nach England immigrierten Arbeitskräfte brachten diese Musik mit. Die zweite Generation begann dann, diese traditionelle Instrumentierung mit westlichen Musikeinflüssen zu vermischen. |
| Heute ist Bhangra die am schnellsten wachsende Musikform und dominiert die Top-Tanzclubs der Welt. Typisch ist der dominante, treibende Rhythmus sowie die enorme Tanzbarkeit. Die mehrfach preisgekrönte Band Achanak ist der absolute Vorreiter in Sachen Bhangra, sie besteht bereits seit 18 Jahren. Gründer waren die Musiker Ninder Johal (Tablaspieler) und Vijay Bhatti (Sänger). Nach ihren Anfängen mit traditionellem Bhangra in Sikh-Tempeln wurden sie rasch experimenteller und verlagerten ihre elektronisch aufgepeppten Aufführungen auf kommerzielle Bühnen. Damit waren sie bereits Anfang der Neunziger, besonders in den USA und Kanada, vor indischem Publikum überaus erfolgreich. Der Erfolg setzte sich durch weitere Albumveröffentlichungen sowie durch den Durchbruch des unter ihrem Label auf den Markt gebrachten Bhangra-Musikers Punjabi MC fort und spricht längst nicht mehr nur asiatisches Publikum an. Alle Mitglieder der sechsköpfigen Band sind zwar in Birmingham, UK geboren, fühlen sich jedoch ihren indischen Wurzeln eng verbunden. (www.achanak.co.uk) | |
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