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Arbeitskreis Migrant/innen und Entwicklungszusammenarbeit
Der Arbeitskreis besteht aus entwicklungspolitisch aktiven und am Thema interessierten Migranten (-Vereinen) aus der Region Stuttgart und trifft sich alle zwei Monate.
In dem Arbeitskreis werden mit Hilfe von sachkundigen ReferentInnen regelmäßig aktuelle entwicklungspolitische Themen behandelt.
Der Arbeitskreis bietet auch Raum für allgemeinen Erfahrungsaustausch und entwicklungspolitische Diskussionen.
Dienstag, 8.12.09, 19:00 Uhr
Wir sind viele und wir sind verschieden! Menschen mit Mirgationshintergrund in Deutschland Ihre Lebenswelten und Ihre Potenziale für Integration und Entwicklung!!!!
Referentin: Ana María Jurisch , Interkulturelle Moderation, Publizistik, Training
Das Thema Migrationshintergrund als Potenzial für Integration und Entwicklung gewinnt an politischer Bedeutung.
Sowohl die lediglich an Defiziten orientierte Sozialpolitik als auch die Nischenpolitik der vergangenen Jahrzehnte führten dazu, dass lange Zeit Potentiale der Menschen mit Migrationshintergrund unerkannt und ungenutzt blieben .
Zwar wurde die Gruppe als Brückenbauer zwischen den Kulturen anerkannt, aber im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit war/ist sie eine ignorierte Größe.
Dabei ist der Beitrag dieser Menschen zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer enorm, z.B. durch Rücküberweisungen, entwicklungspolitisches Engagement, durch direkte Investitionen oder durch die Rückkehr von hochqualifizierten Fachkräften, die ihr Wissen und ihre Initiativkraft vor Ort einsetzen.
Integration und Entwicklung führt zu win-win Situation für alle Beteiligten.
Was ist aber ein gute Integration, und wie kann man die Potenziale der Menschen mit Migrationshintergrund sichtbar machen? Welche Potenziale sind das eigentlich und wie können diese mobilisiert werden? Wie können sich Menschen mit Migrationshintergrund aktiv für Integration und Entwicklung einsetzen?
Diese und andere Fragen wollen wir mit Ana María Jurisch, Interkulturelle Moderatorin, Publizistin und Trainerin diskutieren.
Ana María Jurisch ist in Argentinien aufgewachsen und zum Studium nach Deutschland gekommen. Sie ist Soziologin und arbeitet als Freiberuflerin in den Bereichen Entwicklungspolitik und Migration.
Dienstag, 10.11.09, 19:00 Uhr
Ressourcen als Ursache für militante Konflikte
Referentin: Anne Jung, Medico International
Das Ende des Kalten Krieges brachte nicht den erwarteten Weltfrieden. In allen Regionen der Welt entstehen bewaffnete Konflikte.
Die meisten Konflikte werden innerhalb der nationalen Grenzen ausgetragen mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung und die Entwicklung des Landes.
Auch die internationale Gemeinschaft wird in Mitleidenschaft gezogen.
So gibt es Kriege mit der Beteiligung anderer Länder, die im Namen der Sicherheit und Gerechtigkeit geführt werden, andere Kriege werden wiederum im Namen der Religionen durchgeführt.
Verlierer ist immer die Zivilbevölkerung, die nicht nur Tote zu beklagen hat, sondern auch den Verlust von Hab und Gut. Die Gesellschaft ist von einem Klima der Gewalt geprägt, das über Generationen weitergetragen wird.
Viele bewaffnete Konflikte haben einen wirtschaftlichen Hintergrund, begleitet von sozialen und politischen Elementen.
Mit dem Verkauf von Rohstoffen wie Diamanten, Erdöl, oder Coltahn wird die Lieferung von Waffen und die Macht von kleinen Gruppen garantiert.
In diesem Seminar wollen wir uns mit den Ursachen von Konflikten und möglichen Lösungsansätzen auseinandersetzen, wie z.B. die Kontrolle von Kleinwaffen.
Referentin Anne Jung, ist bei Medico International tätig und hat in vielen Konfliktgebieten gearbeitet.
Dienstag, 22.9.09, 19:00 Uhr
Die Auswirkungen der Weltmarktpreise auf die Bauern: Länderbeispiel Uganda und die Kaffeeproduktion
Referentin: Freda Marful, Verein CLEAN-Africa e.V.
Ort: Geschäftsstelle des Forums der Kulturen, Marktplatz 4,
Stuttgart-Mitte, 3. Stock (Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schumacher)
Kontakt und Anmeldung:
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
Paulino Miguel
Mo bis Mi 1016 Uhr
Tel. 0711/248 48 08-18
Fax 0711/248 48 08-88
E-Mail: paulino.miguele@forum-der-kulturen.de
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