SommerFestival
der Kulturen 2009
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Donnerstag, 02. Juli, 17:30–22:00 Uhr
17:30 Uhr
The Shin & Black Sea Fire
Jazz-Virtuosen vom Schwarzen Meer (Georgien)

Special Guest: Theodosii Spassov (Bulgarien)
(creole-Südwest Preisträger 09)


The Shin & Black Sea Fire

Mit Georgien verbindet man eher archaische Männergesänge und nicht unbedingt quirligen, hochvirtuosen Jazz. Beides zusammen zu bringen, und noch viel mehr Elemente vom ganzen Erdball, das ist The Shin, ein Projekt der exilkaukasischen Musikern Zaza Miminoshvili, Zurab J. Gagnidze und Mamuka Ghaghanidze. Sie verbinden Tradition mit Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild. Mal wirkt der großartige Gesang sakral aufgeladen, dann wieder angetupft von folklorischer, plappernder Ausgelassenheit.

Der Klangteppich des Trios entsteht durch die Begegnung des musischen Georgien mit der Musik verschiedener Länder und Kulturen. Ihre berühmte Mehrstimmigkeit und instrumentale Virtuosität entfaltet sich im Austausch mit Jazz, Scat, Funk und Fusion, Flamenco und indische Musik, Ravel und McLaughlin.

„The Shin überzeugen durch Virtuosität, energetisches Spiel und humorvolle Leichtigkeit. Die charakteristische kaukasische Gesangsharmonik verbindet sich brillant mit Elementen des europäischen Jazz zu einem noch nie gehörten Klangereignis.“ so urteilte die Jury, die The Shin zum Sieger von „Creole Südwest 2009“ kürte.

Die in Korb bei Stuttgart lebenden Musiker gehören zur künstlerischen Elite Georgiens und spielten bereits mit internationalen Größen wie Randy Brecker, Giora Feidman, Jorge Pardo oder Chaka Khan zusammen. Ihr neuestes Projekt heißt Black Sea Fire und ist ein Gemeinschaftswerk mit bekannten Musikern aus Anrainer-Ländern des Schwarze Meers. Sie zelebrieren dabei den Mythos des schwarzen Meeres, eine polykulturelle Synthese aus Temperament und Emotion. Bei ihrem Auftritt auf dem Sommerfestival der Kulturen mit dabei ist u. a. der weltbekannte bulgarische Kaval-Flötist Theodosii Spassov.

Zaza Miminoshvili: Gitarren
Zurab J. Gagnidze: E-Bass, Gesang
Mamuka Ghaghanidze: Solo Gesang, Percussion
Theodosii Spassov: Kaval
Suliko Gagashvili: Akkordeon
Alexander Chunguridze: Tanz, Gesang

>> Hörbeispiele

20:00 Uhr
Novalima (Peru)Afro-peruanische Rhythmen und Klänge einer neuen Generation

Novalima

Die traditionellen afro-peruanischen Klänge mit dem Geist der neuen Generation mischend, gestalten Novalima neue Rhythmen und durchbrechen damit die bisherige Zurückhaltung der Andenländler, der eigenen Folklore modernen Dancefloor-Appeal zu geben. Ihr neuestes Album gelangte auf Anhieb auf Platz 1 der Weltmusik-Charts. Nun ist die neunköpfige Erfolgsband erstmals auf großer Europa-Tour.

Gegründet von 4 Freunden aus Lima, die dieselbe Leidenschaft für die afro-peruanische Musik und Klub-Kultur hegen, suchte das Quartett nach einer gemeinsamen Basis, um Vergangenheit, Zukunft, Tradition und Neues miteinander zu verbinden. Der Klang ihrer Musik ist futuristisch, doch die Wurzeln ihrer Musik findet man Hunderte von Jahren in der Vergangenheit, zur Zeit der Sklaverei und Kolonialherrschaft. Was unglaublich klingt, wenn man bedenkt, dass die Gruppe ihre Entstehung dem elektronischen Zeitalter verdankt – von London, Barcelona, Hong Kong und Lima aus begannen sie per E-Mail erste Ideen für ihre Lieder auszutauschen. Daraus entstand 2002 das erste Album Novalima. Für den Erfolg, den sie damit in Peru hatten, bekamen sie die Platinplatte. Ihr neues Album Coba Coba beweist erneut, wie gut die neuen Stilblüten aus Afro-Rhythmen, Funk, Soul, Jazz und Latino-Stilen wie Reggaeton, Salsa, Son oder Bolero auf dem Boden dieser alten peruanischen Tradition gedeihen können. Es reflektiert mit Präzision den Sound dieser hervorragenden Live-Band, was sie erst kürzlich in Lima vor über 30.000 Fans bewiesen.

Rafael Morales: Gitarre
Carlos Li-Carrillo: Bass
Ramón Perez Prieto: Keyboards, Sampler
Grimaldo del Solar: Beats, FX
Milagros Guerrero: Gesang
Marcos Mosquera: Cajón, Bongos, Gesang
Mangüe Vasquez: Congas, Cajón
Constantino Alvarez: Timbales, Cajón, Schlagwerk, Hi Hat
Juan Medrano Cotito: Cajón, Gesang

>> Hörbeispiele

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