SommerFestival
der Kulturen 2009
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Mittwoch, 01. Juli, 17:30–22:00 Uhr
17:30 Uhr
La Cherga (Ex-Jugoslawien)
Balkan-Elektro-Roots des 21. Jahrhunderts

La Cherga

Treibende Rhythmen, schneidende Hörner und kochender Dub: in einem atemberaubenden Tempo grooven bei La Cherga balkanische Zutaten mit Clubsounds um die Wette. Das Sextett vereint Hochdruck-Balkan-Gebläse, Dub-Sounds und Techno-Drum-Loops mit der ungewöhnlichen Stimme Irina Karamarkovics.

Alle Bandmitglieder stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien (Kosovo, Kroatien, Bosnien, Mazedonien), kennengelernt haben sie sich jedoch in Österreich und Deutschland. Die Einzigartigkeit ihrer Musik zeigt sich in den speziellen Stärken, die jeder in die Musik miteingebracht hat. Seien es die Folk- bzw. Jazzerfahrungen von Sängerin Irina Karamarkovic oder die Electro-Beat-Elemente von Nevenko Bucan.

La Cherga, nach einem Flickenteppich benannt, zutreffend für diese musikalischen Wiederaufbereiter, vermischen in ihrem Sound das Beste aus Ost und West, verbinden traditionelle Balkan-Sounds mit  aktuellen Club-Beats. Sie schaffen es gekonnt, Balkan Brass, Jazzgesang, Jamaika-Grooves und elektronische Beats zusammenzubringen, sprengen geltende Regeln und zeigen, wie man musikalische und kulturelle Brücken baut –  Balkan-Elektro-Roots-Musik des 21. Jahrhunderts.

Nevenko Bucan: Programmierung, Elektronik
Muamer Gazibegovic: Gitarre
Anka Ilijasevic: Gesang
Trajko Velkov: Trompete, Flügelhorn
Kiril Kuzmanov: Alt- und Sopran-Saxofon
Michele Montolli: Bass, Programmierung, Keyboards
Irina Karamarkovic: Gesang

>> Hörbeispiele

20:00 Uhr
Kispál és a Borz (Ungarn)
Alternativer Ethno-Rock aus Pécs

Kispál és a Borz

Die Band Kispál és a Borz ist einer der bekanntesten Repräsentanten des ungarischen alternativen Rocks, der sich seit der Gründung der Band aus Pécs seit 1987 stetig weiterentwickelt hat. Die Band veränderte mit ihren ersten fünf Alben, die sie damals noch als Trio aufnahm, die Landkarte der ungarischen Popmusik der neunziger Jahre. Ihre Musik und ihre Texte konnten zwar mit bekannten britischen Bands dieser Zeit verglichen werden, aber doch hatten sie ihre eigene Identität, die im aktuellen Trend keine ungarische Entsprechung hatte und auch über keine Vorbilder in Ungarn verfügte.

Die Band schlug, sowohl in ihren Texten als auch den musikalischen Motiven, ganz eigene Töne an und machte damit Schule. Seit der Gründung vor 21 Jahren dokumentieren neben zahlreichen ausverkauften Konzerten und zahlreichen Alben, Filmmusiken und Soloalben von András Lovasi den Erfolg der Gruppe. Die Band gilt heute bereits als Orientierungspunkt für neue ungarische Musikgruppen, und ihr bedeutender Einfluss ist eindeutig zu belegen. Die Band selbst hat zahlreiche Veränderungen durchgemacht, die Merkmale vieler verschiedener Gattungen (Metal, Beat-Pop, Folk) sind in den Liedern zu finden.

Aus Anlass des SommerFestivals der Kulturen wird die Band durch die Mitglieder des Streichertrios Ferenc Varga ergänzt, die – ohne folkloristisch zu werden - den Liedern einen swingenden Ethno-Kick verleihen und so die wohlbekannten Hits der Band bereichern.

Präsentiert vom Ungarischen Kulturinstitut

András Lovasi: Gesang, Bass
András Kispál: Gitarre
Ákos Dióssy: Tasteninstrumente
Abel Mihalik: Schlagzeug
Géza Sasvári: Gitarre
Attila Szabó: Violine, Gitarre
István Szalonna Pál: Violine
Tamás Kunos: Bratsche

>> Hörbeispiele

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