SommerFestival
der Kulturen 2009
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Samstag, 04. Juli,16:30–22:30 Uhr
16:30 Uhr
Nativa Brasileira (Brasilien/Japan/D)
Funky Grooves zwischen Rio und Fernost (Creole-Band 2009)

Nativa Brasileira

Japan und Brasilien liegen zwar an den entgegengesetzten Enden der Welt, doch in der Formation von Cristiane Gavazzoni finden sie spannend zusammen.

Die brasilianische Perkussionistin hat vor vier Jahren an der Mannheimer Musikhochschule sieben Jazzstundenten der unterschiedlichsten Fächer um sich geschart, um den Musikkosmos ihrer Heimat in einen neuen Kontext zu entführen.

Die handfesten Rhythmen von Gavazzonis reichhaltigem Schlagwerk der tropischen Breiten treffen auf die transparenten Flötenlinien und die fernöstliche Poesie von Sanatsu Itaya, die überraschende Klangverwandtschaften zwischen dem Portugiesischen und dem Japanischen offenbart. Jazzige und funky Einwürfe kommen von Jörg Teucherts Gitarre, die flexibel melodische Bass-Basis besorgt Katharina Gross, und Joe Völker verdichtet die Harmonien vom Piano aus. Die Vokalsektion verstärken Fausto Israel und Katrin Metje, zusätzliche rhythmische Impulse liefert Michael Fischer. Zusammen ergibt das eine mal lyrisch-versonnene, mal funkensprühend-hitzige Komplexität zwischen Zuckerhut, Rheinufer und Fernost. Und die stieß im letzten Jahr sogar schon im fernen Japan auf Enthusiasmus.

Cristiane Gavazzoni: Schlagzeug
Sanatsu Itaya: Flöte
Katharina Gross: Bass
Joe Völker: Piano
Katrin Metje: Gesang
Fausto Israel: Gesang
Jörg Teichert: Gitarre
Michael Fischer: Percussion

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18:30 Uhr
Locomondo (Griechenland)Pioniere des griechischen Reggae

Locomondo

Die 7-köpfige Band aus Athen ist die erste, die karibischen Sound mit traditionellen griechischen Musik-elementen und griechischem Text kombiniert. Geige, Gaida (griechische Art von Dudelsack) und Baglama (kleine Buzuki) geben einen frischen Sound und leiten den Reggae und die griechische Folklore auf vollkommen neue Wege.

Seit 2004 haben Locomondo vier Alben herausgebracht und mehrere erfolgreiche Tourneen durch Griechenland, Deutschland und Holland absolviert.

In dieser Zeit haben sie mit Gruppen wie Manu Chao, Alpha Blondy, Chambawamba, The Wailers, The Skatelites, Aswad, Ska Cubano, Amparanoia und Ojos de Brujo die Bühne geteilt.

Vin Gordon, Posaunist und „Studio One“-Legende, lud sie 2005 nach Jamaika ein, wo sie ihre zweite CD „12 Meres stin Jamaica“ (12Tage auf Jamaika) aufnahmen, ein Ereignis, dass sie in Griechenland als Pioniere des griechischen Reggae etablierte.

Bei ihren Live-Auftritten fangen Locomondo die Energie des Publikums ein und kreieren mit ihm zusammen eine große „Fiesta“. Viele ihrer Songs sind große Hits in Griechenland.

Markos Koumaris: Gesang, Gitarre
Yiannis Varnavas: Gitarre, Gesang
Stamatis Goulas: Keyboards, Sampler
Spyros Mpesdekis: Bass
Stratos Sountris: Schlagzeug
Mike Mourtzis: Percussion
Thanasis "Spogos" Tampakis: Toningenieur
Dimitris Gasias: Violine

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20:30 Uhr

Bandabardò (Italien)
Italo-Folkrock, Ska und Latin

Ihre musikalischen Wurzeln liegen in der fröhlichen Anarchie und dem frischen Multikulturalismus Manu Chaos. Die seit 15 Jahren bestehende Band wird mit gutem Grund die „vitalste Band Italiens“ genannt, denn ihre Konzerte sind Partys der Hinneigung. In den Fußgängerzonen von Florenz gegründet, begann die junge Band mit einem Leben On the Road, mit Tourneen durch Italien, Frankreich und Deutschland. Sie spielten in ausverkauften Klubs, auf vollen Straßen und Plätzen.

Noch heute dominieren die akustischen Instrumente den Sound der Band und ihr energiegeladender Stilmix aus italienischer Folklore, Ska, Reggae und fideler Vagabundenromantik kommt bei ihren Zuhörern noch besser an als zuvor. Ihre neapolitanischen Lieder haben Schmelz und Schmiss und die Songs sind mit bissigen Texten gespickt, deren kritisch-ironischen Unterton ein jeder versteht, selbst wenn er deren Sprache nicht mächtig ist.

Für ihr erstes Album „Il circo mangione“, das 1996 erschien, wurden sie mit dem „Premio Ciampi“ ausgezeichnet. Inzwischen sind sie eine der angesagtesten Ska- und Italofolkbands Italiens und treten u. a. gemeinsam mit Max Gazzé, i Modena City Ramblers, Litfiba, Sergio Cammariere, Raiz, Negrita und dem großartigen Tonino Carotone auf. 

Präsentiert vom Italienischen Kulturinstitut

Enrico “Erriquez” Greppi: Gitarren
Alessando M. “Finaz” Finazzo: Lead-Gitarre
Andrea “Orla” Orlandini:  Rhythmusgitarre, Keyboards
Marco “Don” Bachi:  E-Bass, Kontrabass
Alessandro Nutini: Schlagzeug
Ramon Caravallo Armas: Percussion, Trompete und kubanischer Klingklang

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