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Donnerstag, 14. Juli, 17:30–22:00 Uhr
17:30 Uhr
El Gafla
Orientalisch-mediterraner Mestizo-Rock aus Paris

El Gafla
(Foto von Alban Gabet)

El Gafla ist das arabische Wort für Karawane. Für die Musik bedeutet das eine musikalische Reise durch unterschiedlichste Stile und Einflüsse, die aus dem reichhaltigen Topf der musikalischen Kulturen entlang der Mittelmeerküste schöpft: Energie und Rhythmus in orientalischem Gewand – Traditionelles trifft auf eigene moderne Ideen. Französische Chansons und Sinti-Jazz verschmelzen mit afrikanischem Groove und orientalischen Klängen zu einem ganz neuen Sound.

Weltschmerz, Liebe, die Lust am Feiern und Reisen – die Themen der Songs sind so vielseitig wie die musikalischen Einflüsse der Band und die Sprachen, in denen gesungen wird. Sänger Karim bedient sich in seinen Songs nicht nur des Französischen, sondern auch des Arabischen und des Kabylischen, einer im Norden Algeriens gesprochenen Berbersprache. Seit dem Erscheinen der ersten CD Ya Bouya (2003) hat El Gafla auf seinen Tourneen ein breites Publikum verzückt. Egal, ob in Algerien, in Frankreich, in Kamerun oder in Polen, überall begeisterten sie. Selbst Manu Chao ließ sich von der Lebendigkeit dieser Musik anstecken und beteiligte sich mit einer neuen Version von Clandestino am Album Paris-Casbah (2006).

Karim: Songwriter und Komponist, Gesang, Gitarre
Kayou: Saxophon
Julien: Gitarre
Jean: Bass
Simon: Schlagzeug 

Präsentiert vom Institut Français de Stuttgart aus Anlass des französischen Nationalfeiertags

www.elgafla.com

20:00 Uhr
Transglobal Underground
Die Londoner Pioniere der Crossover World & Dance Music

Transglobal Underground

Für manche sind sie die Pioniere der Weltmusik, für andere die Vorreiter der Crossover Dance Music. Es ist schwer, ja fast unmöglich, den Sound der Gruppe zu definieren. Er speist sich nicht nur aus den unterschiedlichsten weltmusikalischen Einflüssen und ist mal afrikanisch, mal Latin-, mal orientalisch und nicht selten stark indisch geprägt.

Acid Jazz, Ambient, Hip-Hop, House, Techno, Trance oder Dub haben ebenso maßgeblichen Einfluss auf diese „Meister des unwiderstehlichen Rhythmus“.

Wie auch immer, ihr Einfluss ist überall spürbar, eben transglobal – manchmal voller Spaß, manchmal tief unter der Oberfläche, manchmal sehr schön, so schön wie Märchen aus 1001 Nacht, erzählt bei einer wilden Bhangra-Nacht und immer geheimnisvoll ... Transglobal Underground bewahren sich stets einen überraschenden Rest.

Anfang der Neunzigerjahre in London gegründet, distanziert sich Transglobal Underground bewusst vom Kommerz, und das, obwohl die Gruppe seit der Veröffentlichung ihres Erstlingsalbums Dream of 100 Nations große Erfolge verbuchen konnte. Abgesehen davon, dass ihre Sounds fast immer tanzbar sind, ist bei diesen Klang-Anarchisten nur eines sicher: Man weiß nicht, was auf einen zukommt. Berühmt wurde die Band vor allem für ihre bunten, ekstatischen Live-Auftritte, weshalb ihr (Kurz-)Auftritt beim letztjährigen SommerFestival für viele zum Festival-Höhepunkt wurde. Grund genug, sie nun – mit vollem und neuem Programm – als „Jubiläums-Special“ gleich noch mal nach Stuttgart zu holen.

G Man: Dhol, kaos
Hamid Mantu: Schlagzeug
Krupa: Gesang, kaos
Sheema Mukherjee: Sitar, Bass
Tuup: Gesang, Percussions
Tim Whelan: Keyboard, Gitarre

www.transglobalunderground.net