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Erfahrungsberichte zweier Museen zur interkulturellen Qualifizierung

Kulturinstitutionen können in Sachen interkultureller Verständigung eine wichtige Rolle übernehmen. Umgekehrt bietet die multikulturelle Gesellschaft den Häusern die Gelegenheit, ihre eigene Arbeit aus neuen Perspektiven wahrzunehmen.

Um Institutionen und Publikum zusammenzubringen, hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg bereits 2012 das Programm Interkulturelle Qualifizierung vor Ort ausgeschrieben, das vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V. durchgeführt und begleitet wird.

Zwei Stuttgarter Museen, die an dem Landesprogramm teilnehmen, berichten in der aktuellen April-Ausgabe der Zeitschrift Begegnung der Kulturen – INterkultur in Stuttgart über ihre Erfahrungen:

Das Naturkundemuseum Stuttgart hat vor kurzem mit dem Programm begonnen. In der Arbeitsgruppe Interkulturelle Qualifizierung sind Kolleg*innen aus allen Bereichen aktiv. Das Programm startete mit interkulturellen Trainings, bei denen unter anderem Zahlen und Fakten zum Thema Migration vermittelt wurden. Aktuell steht für die Gruppe die Strategieentwicklung an.
Die Öffnung des Hauses im Hinblick auf das umfassende Erreichen der Besucher*innen steht im Vordergrund – und noch vor der eigentlichen Steigerung der Besucher*innenzahl. Generell möchte das Museum das Netzwerk zu migrantischen Gruppen und Vereinen enger knüpfen und sich intern, innerhalb der Teams, stärker für das Thema sensibilisieren.

Das Landesmuseum Württemberg hat das Qualifizierungsprogramm bereits vor drei Jahren begonnen und mittlerweile abgeschlossen. Als Ergebnis wurde unter anderem die „Internationale Woche Anders. Neu. Zusammen.“ veranstaltet. Veranstaltungsmanagerin des Museums, Isabel Schwab, ist sich sicher: Das Programm hat sowohl nach außen wie auch intern einiges ins Rollen gebracht.

Die vollständigen Erfahrungsberichte zum Nachlesen in der April-Ausgabe der Zeitschrift Begegnung der Kulturen stehen hier als Download bereit (S. 18/19 im PDF):