Die (Un)Sichtbarkeiten der marokkanischen Diaspora in Deutschland

Eine Veranstaltung im Rahmen des Diskussionsforums Einwanderungsland Deutschland

Eine historische Betrachtung der deutsch-marokkanischen Geschichte kann nicht erst beim Anwerbeabkommen 1963 ansetzen, sondern muss weiter zurückblicken. Die rund 100-jährige Präsenz marokkanischer Menschen in Deutschland ist geprägt von kolonialen Machtbestrebungen und rassistischer Konjunkturen während des Kolonialismus bis hin zum Nationalsozialismus. Im Rahmen des Projekts (In) Visible Stories – maghrebinische Zwangsarbeiter*innen in der NS-Zeit werden historische Spuren deutsch-marokkanischer Geschichte skizziert.

Referent*in:
Karima Benbrahim engagiert sich für den Verein „Zukunft Plus“, der sich für maghrebinische Perspektiven in der Mehrheitsgesellschaft einsetzt. Ihr aktuelles Projekt ist (In) Visible Stories. Außerdem ist sie Leiterin des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen.

Moderation:
Fatima Remli ist Autorin, Drehbuchautorin, Podcasterin und Menschenrechtlerin. Sie setzt sich für die maghrebinische Diaspora ein.

Die Veranstaltung findet vor Ort in der Stadtbibliothek Stuttgart sowie als Live-Stream auf dem YouTube-Kanal der Stadtbibliothek statt.
Anmeldung zum Besuch der Präsenzveranstaltung unter: karten.stadtbibliothek@stuttgart.de

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe Diskussionsforum Einwanderungsland Deutschland finden Sie hier.

Veranstalter: Forum der Kulturen Stuttgart e. V., Stadtbibliothek Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg