Diversität als Aufgabe

Empowerment

Angebote für BIPOC (Black, Indigenous and People of Color), Menschen mit Migrationserfahrungen, Migrantenorganisationen sowie Initiativen, Netzwerke und Organisationen der (post-)migrantischen Gesellschaft in Kunst und Kultur

Wollen Sie als Künstler*in mit Ihren Themen und Ihrer Kunst endlich wahrgenommen werden? Erleben Sie Tokenism, Rassismus und Diskriminierung im Kulturbetrieb? Brauchen Sie Strategien, um sich im mehrheitlich weißen Kulturbetrieb behaupten zu können? Und haben Sie außerdem genug davon, dass Weiße in Kunst und Kultur bevorzugt werden?

Für Initiativen und Organisationen

Orientierungs-Workshop:
Was bedeutet Empowerment für Ihre Initiative oder Organisation? Welche Wünsche und Ziele haben Sie, wie wollen Sie sie gestalten und wie können Sie das umsetzen?
Der Orientierungs-Workshop ist flexibel gestaltbar und dauert etwa 4 bis 8 Stunden. Der Workshop findet in Präsenz oder in Zoom statt.

Langfristige Empowermentbegleitung:
Unsere Empowerment-Prozesse sollen nachhaltig wirken. Sie dauern mehrere Monate, in denen Qualifikationsangebote, Trainings, Beratungen und Einzelcoachings stattfinden. Wir richten uns nach Ihnen. Wir schauen, welche Wege gemeinsam genommen werden können.

Aktuelle Ausschreibung

Beratungen und Orientierungs-Workshops sind jederzeit möglich. Bald finden Sie hier Informationen für eine langfristige Empowerment-Begleitung.

Für Einzelpersonen

Beratungsgespräch:
In einem Beratungsgespräch klären wir Ihre Fragen, Probleme, Wünsche und Bedarfe.
Ein Gespräch dauert etwa 1 Stunde – Anfragen sind jederzeit möglich.

Online-Coaching:
Expert*innen hören Ihnen zu, stärken Sie und suchen mit Ihnen nach Lösungen.
Ein Coaching dauert je nach Bedarf etwa 1 Stunde – Anfragen sind jederzeit möglich. Das Coaching findet in Zoom statt.

Wie funktioniert das Online-Coaching?

  1. Schreiben Sie eine Mail an empowerment@forum-der-kulturen.de.
  2. Beschreiben Sie kurz, worum es geht.
  3. Wählen Sie zwei Trainer*innen aus, mit denen Sie sprechen möchten. Wer es wird, hängt von der zeitlichen Verfügbarkeit ab.
  4. Eine Trainer*in meldet sich für die Terminfindung.


Empowerment-Trainer*innen

Jamila Al-Yousef

Jamila Al-Yousef ist Dozentin, Trainerin und Beraterin im Feld der rassismuskritischen Kulturarbeit, u. a. an der Universität Hildesheim. Sie gründete das Arab*Underground-Programm auf dem Fusion Festival, baute das Welcome Board zur Unterstützung geflohener Musikschaffender für das Land Niedersachsen auf und leitete den Talent Campus des Pop-Kultur-Festivals im Berghain. Als Musikerin tourt sie mit ihrer Band Jamila & The Other Heroes durch Nahost und Europa.

Melanelle B. C. Hémêfa

Melanelle B. C. Hémêfa (sie/ihr) ist Poetress, Autorin, Speakerin, Moderatorin, Blacktivist und Coachin für Empowerment sowie Antirassismus. Ihr Studium in der Romanistik und Historik schloss sie 2021 an der Universität Mannheim ab. Melanelle befasst sich aus einer aktivistischen, intersektionalen und emotionalen Perspektive mit Themen rund um Rassismus und Empowerment.

Handan Kaymak

Handan Kaymak ist selbständige Diversity Trainerin, Mediatorin und Referentin der politischen Bildung. Ihr Schwerpunkt liegt in der diversitätsorientierten Organisationsentwicklung und Prozessbegleitung. Sie begleitet Organisationen beim „Aufspüren“ von Benachteiligungsstrukturen und bei der Entwicklung von neuen, diversitätsgerechten Handlungs- und Kommunikationskonzepten. Diese bieten eine Orientierung, um sich in der Neuausrichtung im Umgang mit Vielfältigkeit zurechtzufinden und langfristige, diversitätsgerechte Konzepte zu entwickeln.

ManuEla Ritz

ManuEla Ritz ist Schwarze deutsche Mutter, Dipl.-Sozialpädagogin, Teamerin, Coachin und Autorin. Seit zwei Jahrzehnten ist ManuEla Ritz in der politischen Bildungsarbeit gegen Diskriminierung und für machtkritische Diversifizierung tätig. Ihre Schwerpunkte sind Adultismus, Anti-Rassismus und Empowerment für Menschen mit Rassismus-Erfahrungen sowie die Thematisierung des Machtverhältnisses zwischen Ost- und Westdeutschland. 

Gośka Soluch

Gośka Soluch ist Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. Motor ihrer Arbeit ist das macht- und gesellschaftskritische Engagement, bei dem es ihr wichtig ist, auf unterschiedlichen Ebenen thematisch gegen Homofeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Feindlichkeit gegenüber Menschen mit Behinderung sowie anderen Formen von Diskriminierung anzutreten.