Termine

Eine Sprache zu können, heißt nicht automatisch, dass man stolz darauf ist. Es kann passieren, dass in bestimmten Kontexten die Sprachkenntnis aus Scham verschwiegen wird. In Auseinandersetzungen zum Thema Mehrsprachigkeit in der Migrationsgesellschaft geht es immer wieder um diese Problematik, um deren Gründe und Folgen. Fragen von Macht und Mehrsprachigkeit sowie von Sprache als Differenzmerkmal geraten in den Fokus, Auswege aus den hier-archisierenden Markierungen werden gesucht. Prof. Dr. Inci Dirim gibt Einblicke in die Diskussion und stellt Forschungsergebnisse, Konzepte und Begriffe vor.

Referentin: Prof. Dr. Inci Dirim studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft in Ankara, promovierte in Erziehungswissenschaften in Bremen und ist heute Professorin am Institut für Germanistik an der Universität Wien.

Das Platzangebot ist reduziert. Eine Anmeldung ist erforderlich! Anmeldung per E-Mail bitte an: karten.stadtbibliothek@stuttgart.de

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Veranstalter: Forum der Kulturen Stuttgart e. V., Stadtbibliothek Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Veranstaltungsinfo:
Termin: Dienstag, 14.9.2021
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Stuttgart
Adresse: Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder ihrer Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch gewachsene Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind. Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Kunstverständnis werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystems.

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung den Prozess der rassismussensiblen Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, rassistisches Denken und Handeln zu erkennen und vorwurfsfrei thematisieren zu können. Danach folgt die Stufe der Veränderung, in der erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt werden: Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren?

Die Fortbildung bietet auch Safer Spaces für BIPoC an. Der Alltag und die Anforderungen in Kulturinstitutionen können immer wieder zu Verletzungen führen, die aufgearbeitet und versorgt werden müssen. Hierfür sind empowernde Räume vorgesehen, in denen ebenfalls gemeinsame Strategien entwickelt werden.

Am 16. September 2021 findet um 18 Uhr ein Informationsgespräch für alle Interessierten über Zoom statt. Anmeldung bis 13. September 2021 unter diversity@forum-der-kulturen.de.

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe:

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 16.9.2021
Veranstaltungsort: online
Adresse: -, - -

Wichtige Hinweise:

Als Videokonferenz-Dienst wird ZOOM verwendet. Nach Ihrer Anmeldung verschicken wir den Link zur Teilnahme.

Im Seminar wird das Content-Management-System WordPress vorgestellt, mit dem es möglich ist, auch ohne tiefgehende technische Kenntnisse einen Webauftritt für Ihren Verein zu erstellen und aktuell zu halten. Über das reine Erstellen von Seiten hinaus stehen auch Möglichkeiten der Gestaltung und der Erweiterung mit Plug-ins auf dem Programm.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Mittwoch, 22.9.2021
Referent*in: Joseph J. Ginciauskas, Web-Entwickler
Teilnehmende: 14
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz
Adresse: Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Der Komponist, Oud- und Gitarrenspieler Grégory Dargent aus Straßburg tritt am Donnerstag, 23. September 2021 gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der Ziryab-Akademie am Mercedes-Benz Museum auf. Für das Konzert wurden bereits im April 2021 in einer Masterclass Werke von Dargent einstudiert und gemeinsam erprobt. Thematische Schwerpunkte werden auch beim Konzert Improvisationen rund um die Musikstile des Mittelmeerraums sein.

Grégory Dargent, Sohn einer französischalgerischen Militärfamilie, setzt auf Musikgenres wie Tuareg-Trance, Free-Jazz, türkischen Maqam und Afro-American Worksongs. Er arbeitet mit vielen bekannten Künstler*innen, wie beispielsweise mit Rachid Taha, und ist Bandleader von L‘Hijâz‘Car und dem Grand Ensemble de la Mediterranée (GEM), das beim Sommerfestival der Kulturen 2019 das Stuttgarter Publikum begeisterte.

Er verarbeitet in seiner Musik unter anderem die Geschichte der 17 Atomversuche Frankreichs in der algerischen Sahara in den 60er-Jahren. Grégory Dargent, der zudem ein bedeutender Fotograf ist, erstellte zu den Ereignissen auch einen Bildband.


Kartenvorverkauf und Reservierungen:
www.easyticket.de
10 € / ermäßigt* 7 €

*für Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Rentner*innen, Mitglieder des Freundeskreises des Forums der Kulturen Stuttgart e. V.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 23.9.2021
Veranstaltungsort: Mercedes-Benz-Museum
Adresse: Mercedesstraße 100, 70372 Stuttgart

Die öffentliche Open World Jam findet mehrmals im Jahr im Kulturzentrum Laboratorium statt. Willkommen sind versierte Musiker*innen, die ihr musikalisches Spektrum um Rhythmen und Klänge aus allen Weltregionen erweitern wollen.

Ergebnis ist die Vereinigung von weltmusikalischen Traditionen in einer neuen, gemeinsamen Sprache der Musik. Es entstehen facettenreiche Konzertabende mit dem Sound einer neuen Generation – Open World Music zwischen Klassik, Jazz, Flamenco, Latin und Orient.

Bei Interesse, aktiv an der Open World Jam teilzunehmen, wird um Anmeldung bei Daniel Agikov gebeten: ziryab@forum-der-kulturen.de

Eintritt: frei

Um den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand zu gewährleisten, ist auch für Zuschauer*innen eine vorherige Anmeldung per Mail (mit Name, Adresse, Telefonnummer) obligatorisch.
Weitere Informationen gibt es hier!

Veranstaltungsinfo:
Termin: Sonntag, 3.10.2021
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Laboratorium e. V.
Adresse: Wagenburgstraße 147, 70186 S-Ost

Schwerpunktthema 2021: Das globale Geschäft mit der Gewalt

Zum Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik treffen sich entwicklungspolitisch aktive und interessierte Migrant*innen, die sich mit Themen beschäftigen, die in den Bereich der entwicklungspolitischen Bildung eingebettet sind, wie beispielsweise Konflikte um Rohstoffe, Landraub, Wasserknappheit, Kinderarbeit, Rassismus, Klimawandel, Agenda 2030 und SDGs (Sustainable Development Goals). Die Treffen werden von Expert*innen sowie sachkundigen Referent*innen mit Migrationsbiografie in enger Zusammenarbeit mit den entwicklungspolitischen Partnern vor Ort durchgeführt.

Eingeladen sind alle interessierten Migrant*innen und Migrantenvereine. Der Arbeitskreis bietet auch Raum für allgemeinen Erfahrungsaustausch und entwicklungspolitische Diskussionen.

Detaillierte Informationen über das Schwerpunktthema 2021 können Sie folgendem Dokument entnehmen: 

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik finden sich hier.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Dienstag, 5.10.2021
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle des Forums der Kulturen
Adresse: Marktplatz 4, 70173 S-Mitte

Wichtige Hinweise:

Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schuhmacher, 3. OG

Ansprechpartner*in:
Name: Paulino Miguel
E-Mail: paulino.miguel@forum-der-kulturen.de
Telefon: 07 11/248 48 08-18
Telefax: 07 11/248 48 08-88

Der Erhalt der Gemeinnützigeit erfordert einige Voraussetzungen. Auf was muss der Verein achten? Jeder Verein ist zum Beispiel dazu verpflichtet, jährlich eine Einnahmenüberschussrechnung oder eine Bilanz sowie die dazugehörigen Steuererklärungen zu erstellen. Die wichtigsten Grundlagen, um den Anforderungen gerecht zu werden, erhalten Sie in diesem Seminar.

Folgende Themen werden in diesem Seminar behandelt:

  • Voraussetzungen und Erhalt der Gemeinnützigkeit
  • Überblick über die einzelnen Vereinsbereiche (ideeller Bereich, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb und Zweckbetrieb)
  • zu zahlende Steuern eines gemeinnützigen Vereins

Veranstaltungsinfo:
Termin: Mittwoch, 6.10.2021
Referent*in: Sieglinde Boepple, Steuerberaterin
Teilnehmende: 25
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz
Adresse: Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Ältere Migrantinnen sind eine unermessliche Bereicherung für die Gesellschaft. In vielen Vereinen sind gerade Vereinsaktive der älteren Generation die Antriebskraft der Vereinsarbeit. Andere Vereine stellen verschiedene Angebote und Aktivitäten für ältere Migrantinnen zur Verfügung.

Um das Engagement für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte zu unterstützen, bieten wir Interessierten die Möglichkeit, in unserem Arbeitskreis Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu den Themen der älteren Generation zu bekommen, wie zum Beispiel zu Pflege, Gesundheit, Versicherungen, muttersprachlicher Beratung bei Behörden und vieles mehr.

Wir bereichern das Engagement der Vereine durch Vorträge von Expert*innen aus verschiedenen Bereichen sowie durch Vernetzung zu Fachstellen und Institutionen. Gemeinsam loten wir Möglichkeiten der Förderung aus und informieren über Unterstützungsangebote.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 7.10.2021
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Adresse: Marktplatz 4, 3. OG, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schumacher. Kinderbetreuung auf Anfrage

Ansprechpartner*in:
Name: Dzenita Kovacevic
E-Mail: dzenita.kovacevic@forum-der-kulturen.de
Telefon: 07 11/248 48 08-14
Telefax: 07 11/248 48 08-88

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder ihrer Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch gewachsene Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind. Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Kunstverständnis werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystems.

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung den Prozess der rassismussensiblen Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen.

Die Fortbildung bietet auch Safer Spaces für BIPoC an. Der Alltag und die Anforderungen in Kulturinstitutionen können immer wieder zu Verletzungen führen, die aufgearbeitet und versorgt werden müssen. Hierfür sind empowernde Räume vorgesehen, in denen ebenfalls gemeinsame Strategien entwickelt werden.

Inhalte

• Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
• Empowerment und internalisierter Rassismus
• Kritisches Weißsein
• Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft
• Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
• Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
• Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
• Finalisierung der Projekte und Follow-Up-Planung

Zielgruppen

Die Fortbildung richtet sich an Angestellte in Kulturinstitutionen sowie Freischaffende und Ehrenamtliche, die in einer festen Anbindung mit einer Institution arbeiten. Sie richtet sich an Menschen mit und ohne Rassismuserfahrungen, an BIPoC sowie weiß privilegierte Menschen. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einer Kulturinstitution ist.

Bewerbung

Reichen Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben (max. 200 Wörter) unter Angaben zur Kulturinstitution und der beruflichen Position per Mail ein. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Bitte nennen Sie uns Ihre Bedarfe, um an der Fortbildungsreihe teilnehmen zu können. Die Identitäten und Erfahrungen von Menschen sind weder aus dem Aussehen noch aus dem Namen verlässlich abzuleiten. Wir bemühen uns daher, Zuschreibungen in der Anrede zu vermeiden. Gerne können Sie uns mitteilen, wie wir Sie ansprechen sollen und welche Erfahrungen wir berücksichtigen müssen.

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe und zu den Referent*innen:

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 21. und Freitag 22.10.2021
Referent*in: Melanelle B. C. Hémêfa, Andreas Kern, Gośka Soluch
Veranstaltungsort: K3 – Kultur- und Kreativräume Karlsruhe
Adresse: Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Wichtige Hinweise:

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, wovon einer online stattfindet. Die Seminarzeiten werden nach Anmeldung mitgeteilt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen.

Ein wichtiger Baustein des Unterrichts der Ziryab-Akademie für Weltmusik ist die sogenannte Masterclass, die der Open World Stage vorausgeht. An zwei intensiven Workshop-Tagen vermittelt dieses Mal der Trompeter Markus Stockhausen hautnah seine musikalischen Schwerpunkte und seine Auffassung von Open World Music.
Open World Stage und Masterclass sind Teil der Ziryab-Akademie, die sich der Vermittlung einer Musik der Welten verschrieben hat.

Die Anmeldung zur Masterclass mit Markus Stockhausen ist auch für interessierte Musiker*innen möglich, die nicht an der Ziryab-Akademie teilnehmen.

Anmeldung: ziryab@forum-der-kulturen.de

Der zweitägige Workshop findet an folgenden Terminen statt:

Freitag, 22. Oktober 2021, 18 bis 22 Uhr
Samstag, 24. Oktober 2021, 11 bis 16 Uhr
im Kulturzentrum Laboratorium

Weitere Informationen zur Masterclass:
www.forum-der-kulturen.de/angebote/open-world-stage-masterclas

Veranstaltungsinfo:
Termin: Freitag, 22. und Samstag, 23.10.2021
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Laboratorium
Adresse: Wagenburgstraße 147, S-Ost

Der Trompeter Markus Stockhausen wird am Sonntag, 24. Oktober 2021, gemeinsam mit Zaza Miminoshvili und Teilnehmer*innen der Ziryab-Akademie im Kulturzentrum Laboratorium auftreten. 

Aus der gemeinsamen Arbeit mit Zaza Miminoshvili und den Teilnehmer*innen der Ziryab-Akademie werden sich für die Musik von Markus Stockhausen neue Arrangements ergeben, ohne dass sie dabei an Besonderheit oder Charakteristik einbüßt. Die Einzigartigkeit der Open World Stage besteht darin, dass die Gäste und ihr Werk im Vordergrund stehen und in einem einmaligen Konzerterlebnis gefeiert werden, nachdem im musikalischen Austausch mit der Ziryab-Akademie gemeinsam Neues geschaffen wurde.

Kartenvorverkauf und Reservierungen :

15 € / ermäßigt* 10 €
*für Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Rentnerinnen, Mitglieder des Freundeskreises des Forums der Kulturen Stuttgart e. V.

Tel. 0711/649 39 26, www.laboratorium-stuttgart.de

Kontakt Veranstalter: ziryab@forum-der-kulturen.de

Veranstaltungsinfo:
Termin: Sonntag, 24.10.2021
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Laboratorium
Adresse: Wagenburgstraße 147, S-Ost

In diesem Seminar werden unter anderem folgende Fragen behandelt:

  • Wieso einen Verein gründen?
  • Welche Folgen hat eine Vereinsgründung?
  • Welche persönlichen und finanziellen Voraussetzungen müssen erfüllt werden?
  • Wie wird der Verein gegründet?
  • Wie erfolgt die Eintragung in das Vereinsregister?
Veranstaltungsinfo:
Termin: Mittwoch, 27.10.2021
Referent*in: Dimitrios Giannadakis, Rechtsanwalt
Teilnehmende: 25
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz
Adresse: Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Aufgrund der Corona-Verordnungen zum Infektionsschutz konnte das 5. interkulturelle Festival MADE IN STUTTGART 2020 nicht stattfinden. Nach intensiven Überlegungen haben sich der Arbeitskreis des Festivals, die für 2020 ausgewählten Künstler*innen und das Team des Forums der Kulturen dazu entschieden, das für November 2020 geplante Festival im Jahr 2021 nachzuholen.

Und so werden bei MADE IN STUTTGART 2021 über zehn Tage lang, von Montag, 15. bis Sonntag, 24. November 2021, zahlreiche interkulturelle Tanz- und Theaterproduktionen, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen migrantischer Künstler*innen aus Stuttgart zu sehen sein – darunter viele der künstlerischen Beiträge, die eigentlich schon 2020 präsentiert worden wären.

Das interkulturelle Theaterfestival MADE IN GERMANY, ursprünglich für Herbst 2021 geplant, verschiebt sich damit um ein Jahr auf 2022.

Weitere Informationen folgen in Kürze!

Veranstaltungsinfo:
Termin: Montag, 15. bis Mittwoch, 24.11.2021
Adresse: verschiedene Spielstätten, Stuttgart

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder ihrer Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch gewachsene Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind. Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Kunstverständnis werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystems.

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung den Prozess der rassismussensiblen Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen.

Die Fortbildung bietet auch Safer Spaces für BIPoC an. Der Alltag und die Anforderungen in Kulturinstitutionen können immer wieder zu Verletzungen führen, die aufgearbeitet und versorgt werden müssen. Hierfür sind empowernde Räume vorgesehen, in denen ebenfalls gemeinsame Strategien entwickelt werden.

Inhalte

• Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
• Empowerment und internalisierter Rassismus
• Kritisches Weißsein
• Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft
• Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
• Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
• Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
• Finalisierung der Projekte und Follow-Up-Planung

Zielgruppen

Die Fortbildung richtet sich an Angestellte in Kulturinstitutionen sowie Freischaffende und Ehrenamtliche, die in einer festen Anbindung mit einer Institution arbeiten. Sie richtet sich an Menschen mit und ohne Rassismuserfahrungen, an BIPoC sowie weiß privilegierte Menschen. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einer Kulturinstitution ist.

Bewerbung

Reichen Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben (max. 200 Wörter) unter Angaben zur Kulturinstitution und der beruflichen Position per Mail ein. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Bitte nennen Sie uns Ihre Bedarfe, um an der Fortbildungsreihe teilnehmen zu können. Die Identitäten und Erfahrungen von Menschen sind weder aus dem Aussehen noch aus dem Namen verlässlich abzuleiten. Wir bemühen uns daher, Zuschreibungen in der Anrede zu vermeiden. Gerne können Sie uns mitteilen, wie wir Sie ansprechen sollen und welche Erfahrungen wir berücksichtigen müssen.

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe und zu den Referent*innen:

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 18. und Freitag 19.11.2021
Referent*in: Melanelle B. C. Hémêfa, Andreas Kern, Gośka Soluch
Veranstaltungsort: K3 – Kultur- und Kreativräume Karlsruhe
Adresse: Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Wichtige Hinweise:

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, wovon einer online stattfindet. Die Seminarzeiten werden nach Anmeldung mitgeteilt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen.

Kindergarten, Schule, mehrsprachige Erziehung, Ausbildung, Studium – jede Lebensphase von Kindern stellt Eltern vor neue Themen, Herausforderungen und Entscheidungen. Eine Vielzahl an Vereinen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Themen Bildung, Zusammenarbeit mit Eltern und Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihre Vereinsarbeit aufzunehmen.

Der Runde Tisch bietet interessierten Vereinen, die sich beteiligen möchten, sowie bereits aktiven Vereinen die Gelegenheit,

  • Informationen und Erfahrungen zu denThemen Entwicklung, Erziehung, Schule und Bildung, Unterricht von Herkunftssprachen sowie mehrsprachige Erziehung zu erhalten und sich darüber auszutauschen;
  • Bedürfnisse, Wünsche und ihre Arbeit vorzustellen und zu diskutieren;
  • die Meinung von (Fach-)Expert*innen zu hören;
  • Kontakte zu kommunalen Fachstellen und Institutionen zu knüpfen;
  • Informationen über Förderprogramme und weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten.
Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 18.11.2021
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle des Forums der Kulturen Stuttgart e. V.
Adresse: Marktplatz 4, 3. OG, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schumacher. Kinderbetreuung auf Anfrage.

Ansprechpartner*in:
Name: Dzenita Kovacevic
E-Mail: dzenita.kovacevic@forum-der-kulturen.de
Telefon: 07 11/248 48 08-14
Telefax: 07 11/248 48 08-88

Corona hat uns allen einen Strich durch unseren Veranstaltungskalender gemacht. Es ist Zeit, umzudenken. Dieser Workshop soll dazu dienen, einen Überblick rund um das Thema Webinare und Online-Veranstaltungen zu bieten. Es geht darin unter anderem um folgende Fragen:

  • Wie plane ich eine Online-Veranstaltung?
  • Was sind Chancen und Grenzen?
  • Welche Tools gibt es?

Ziel ist es – mithilfe von praktischen Tipps und Tricks – Ängste und Hemmungen vor der Planung und Durchführung von Online-Veranstaltungen zu überwinden.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Mittwoch, 24.11.2021
Referent*in: Saliha Deniz, Mitarbeiterin beim Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Teilnehmende: 15
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz
Adresse: Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Schwerpunktthema 2021: Das globale Geschäft mit der Gewalt

Zum Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik treffen sich entwicklungspolitisch aktive und interessierte Migrant*innen, die sich mit Themen beschäftigen, die in den Bereich der entwicklungspolitischen Bildung eingebettet sind, wie beispielsweise Konflikte um Rohstoffe, Landraub, Wasserknappheit, Kinderarbeit, Rassismus, Klimawandel, Agenda 2030 und SDGs (Sustainable Development Goals). Die Treffen werden von Expert*innen sowie sachkundigen Referent*innen mit Migrationsbiografie in enger Zusammenarbeit mit den entwicklungspolitischen Partnern vor Ort durchgeführt.

Eingeladen sind alle interessierten Migrant*innen und Migrantenvereine. Der Arbeitskreis bietet auch Raum für allgemeinen Erfahrungsaustausch und entwicklungspolitische Diskussionen.

Detaillierte Informationen über das Schwerpunktthema 2021 können Sie folgendem Dokument entnehmen: 

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik finden sich hier.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Dienstag, 30.11.2021
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle des Forums der Kulturen
Adresse: Marktplatz 4, 70173 S-Mitte

Wichtige Hinweise:

Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schuhmacher, 3. OG

Ansprechpartner*in:
Name: Paulino Miguel
E-Mail: paulino.miguel@forum-der-kulturen.de
Telefon: 07 11/248 48 08-18
Telefax: 07 11/248 48 08-88

Dieser Workshop eignet sich für all diejenigen, die sich gerne einmal in journalistischem Schreiben ausprobieren wollen. Hierbei soll es vor allem darum gehen,

  • kurze Nachrichtentexte sinnvoll aufzubauen,
  • sich gemeinsam in der Führung von Interviews zu versuchen,
  • einen Text auf Basis der Interviews zu erstellen.
Veranstaltungsinfo:
Termin: Mittwoch, 8.12.2021
Referent*in: Myriam Schäfer, Redakteurin IN MAGAZIN, Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Teilnehmende: 15
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz
Adresse: Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Neben der Open World Jam Reihe, die monatlich im Kulturzentrum Laboratorium veranstaltet wird, findet zwei mal im Jahr die offene Junior Jam statt. Die Jamsession für die „großen Kleinen“ ist ein Angebot der Ziryab-Akademie, das junge Talente aus Stuttgart und der Region fördert und ihnen ermöglicht, in verschiedenen Besetzungen professionelle Bühnenluft zu schnuppern. Bei der Junior Jam musizieren die jungen Künstler*innen mit Altersgenoss*innen und renommierten Musiker*innen der Ziryab-Akademie.

Interessierte junge Musiker*innen können sich im Vorfeld an Daniel Agikov (ziryab@forum-der-kulturen) wenden.

Eintritt: frei

Weitere Informationen zur Jamsession

Weitere Informationen zur Ziryab-Akademie für Weltmusik

Veranstaltungsinfo:
Termin: Sonntag, 12.12.2021
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Laboratorium
Adresse: Wagenburgstraße 147, S-Ost

Ältere Migrantinnen sind eine unermessliche Bereicherung für die Gesellschaft. In vielen Vereinen sind gerade Vereinsaktive der älteren Generation die Antriebskraft der Vereinsarbeit. Andere Vereine stellen verschiedene Angebote und Aktivitäten für ältere Migrantinnen zur Verfügung.

Um das Engagement für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte zu unterstützen, bieten wir Interessierten die Möglichkeit, in unserem Arbeitskreis Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu den Themen der älteren Generation zu bekommen, wie zum Beispiel zu Pflege, Gesundheit, Versicherungen, muttersprachlicher Beratung bei Behörden und vieles mehr.

Wir bereichern das Engagement der Vereine durch Vorträge von Expert*innen aus verschiedenen Bereichen sowie durch Vernetzung zu Fachstellen und Institutionen. Gemeinsam loten wir Möglichkeiten der Förderung aus und informieren über Unterstützungsangebote.

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 16.12.2021
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Adresse: Marktplatz 4, 3. OG, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schumacher. Kinderbetreuung auf Anfrage

Ansprechpartner*in:
Name: Dzenita Kovacevic
E-Mail: dzenita.kovacevic@forum-der-kulturen.de
Telefon: 07 11/248 48 08-14
Telefax: 07 11/248 48 08-88

Der Verein STELP e. V. wurde in wenigen Jahren von einem kleinen Verein zu einer etablierten, international agierenden Hilfsorganisation. Ein Grund für diesen Erfolg ist auch eine gut durchdachte Fundraising-Strategie. In diesem Seminar lernen Sie bedeutende Werkzeuge kennen, um das Fundraising für Ihren Verein zu stärken. Sie erhalten Antworten auf unter anderem folgende Fragen:

  • Wie tragen Netzwerke zu einem gelungenen Fundraising bei?
  • Wie stelle ich die Ziele meines Vereins so dar, dass ich andere dafür begeistern kann?
  • Wie generiere ich Online-Spenden?
  • Was gibt es bei Spenden-Events zu beachten?
  • Welche Möglichkeiten gibt es außerdem, um Spenden zu generieren?
Veranstaltungsinfo:
Termin: Mittwoch, 19.1.2022
Referent*in: Serkan Eren, 1. Vorsitzender und Vereinsgründer STELP e. V.
Teilnehmende: 15
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz
Adresse: Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder ihrer Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch gewachsene Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind. Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Kunstverständnis werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystems.

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung den Prozess der rassismussensiblen Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen.

Die Fortbildung bietet auch Safer Spaces für BIPoC an. Der Alltag und die Anforderungen in Kulturinstitutionen können immer wieder zu Verletzungen führen, die aufgearbeitet und versorgt werden müssen. Hierfür sind empowernde Räume vorgesehen, in denen ebenfalls gemeinsame Strategien entwickelt werden.

Inhalte

• Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
• Empowerment und internalisierter Rassismus
• Kritisches Weißsein
• Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft
• Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
• Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
• Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
• Finalisierung der Projekte und Follow-Up-Planung

Zielgruppen

Die Fortbildung richtet sich an Angestellte in Kulturinstitutionen sowie Freischaffende und Ehrenamtliche, die in einer festen Anbindung mit einer Institution arbeiten. Sie richtet sich an Menschen mit und ohne Rassismuserfahrungen, an BIPoC sowie weiß privilegierte Menschen. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einer Kulturinstitution ist.

Bewerbung

Reichen Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben (max. 200 Wörter) unter Angaben zur Kulturinstitution und der beruflichen Position per Mail ein. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Bitte nennen Sie uns Ihre Bedarfe, um an der Fortbildungsreihe teilnehmen zu können. Die Identitäten und Erfahrungen von Menschen sind weder aus dem Aussehen noch aus dem Namen verlässlich abzuleiten. Wir bemühen uns daher, Zuschreibungen in der Anrede zu vermeiden. Gerne können Sie uns mitteilen, wie wir Sie ansprechen sollen und welche Erfahrungen wir berücksichtigen müssen.

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe und zu den Referent*innen:

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 20. und Freitag 21.1.2022
Referent*in: Melanelle B. C. Hémêfa, Andreas Kern, Gośka Soluch
Veranstaltungsort: K3 – Kultur- und Kreativräume Karlsruhe
Adresse: Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Wichtige Hinweise:

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, wovon einer online stattfindet. Die Seminarzeiten werden nach Anmeldung mitgeteilt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen.

Kindergarten, Schule, mehrsprachige Erziehung, Ausbildung, Studium – jede Lebensphase von Kindern stellt Eltern vor neue Themen, Herausforderungen und Entscheidungen. Eine Vielzahl an Vereinen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Themen Bildung, Zusammenarbeit mit Eltern und Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihre Vereinsarbeit aufzunehmen.

Der Runde Tisch bietet interessierten Vereinen, die sich beteiligen möchten, sowie bereits aktiven Vereinen die Gelegenheit,

  • Informationen und Erfahrungen zu denThemen Entwicklung, Erziehung, Schule und Bildung, Unterricht von Herkunftssprachen sowie mehrsprachige Erziehung zu erhalten und sich darüber auszutauschen;
  • Bedürfnisse, Wünsche und ihre Arbeit vorzustellen und zu diskutieren;
  • die Meinung von (Fach-)Expert*innen zu hören;
  • Kontakte zu kommunalen Fachstellen und Institutionen zu knüpfen;
  • Informationen über Förderprogramme und weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten.
Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 27.1.2022
Veranstaltungsort: Geschäftsstelle des Forums der Kulturen Stuttgart e. V.
Adresse: Marktplatz 4, 3. OG, 70173 Stuttgart

Wichtige Hinweise:

Eingang Schulstraße, bei Juwelier Schumacher. Kinderbetreuung auf Anfrage.

Ansprechpartner*in:
Name: Dzenita Kovacevic
E-Mail: dzenita.kovacevic@forum-der-kulturen.de
Telefon: 07 11/248 48 08-14
Telefax: 07 11/248 48 08-88

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder ihrer Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch gewachsene Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind. Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Kunstverständnis werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystems.

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung den Prozess der rassismussensiblen Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen.

Die Fortbildung bietet auch Safer Spaces für BIPoC an. Der Alltag und die Anforderungen in Kulturinstitutionen können immer wieder zu Verletzungen führen, die aufgearbeitet und versorgt werden müssen. Hierfür sind empowernde Räume vorgesehen, in denen ebenfalls gemeinsame Strategien entwickelt werden.

Inhalte

• Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
• Empowerment und internalisierter Rassismus
• Kritisches Weißsein
• Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft
• Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
• Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
• Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
• Finalisierung der Projekte und Follow-Up-Planung

Zielgruppen

Die Fortbildung richtet sich an Angestellte in Kulturinstitutionen sowie Freischaffende und Ehrenamtliche, die in einer festen Anbindung mit einer Institution arbeiten. Sie richtet sich an Menschen mit und ohne Rassismuserfahrungen, an BIPoC sowie weiß privilegierte Menschen. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einer Kulturinstitution ist.

Bewerbung

Reichen Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben (max. 200 Wörter) unter Angaben zur Kulturinstitution
und der beruflichen Position per Mail ein. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Bitte nennen Sie uns Ihre Bedarfe, um an der Fortbildungsreihe teilnehmen zu können. Die Identitäten und Erfahrungen von Menschen sind weder aus dem Aussehen noch aus dem Namen verlässlich abzuleiten. Wir bemühen uns daher, Zuschreibungen in der Anrede zu vermeiden. Gerne können Sie uns mitteilen, wie wir Sie ansprechen sollen und welche Erfahrungen wir berücksichtigen müssen.

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe und zu den Referent*innen:

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 10.2.2022
Referent*in: Melanelle B. C. Hémêfa, Andreas Kern, Gośka Soluch
Veranstaltungsort: online
Adresse: -, - -

Wichtige Hinweise:

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, wovon einer online stattfindet. Die Seminarzeiten werden nach Anmeldung mitgeteilt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen.

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder ihrer Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch gewachsene Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind. Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Kunstverständnis werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystems.

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung den Prozess der rassismussensiblen Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen.

Die Fortbildung bietet auch Safer Spaces für BIPoC an. Der Alltag und die Anforderungen in Kulturinstitutionen können immer wieder zu Verletzungen führen, die aufgearbeitet und versorgt werden müssen. Hierfür sind empowernde Räume vorgesehen, in denen ebenfalls gemeinsame Strategien entwickelt werden.

Inhalte

• Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
• Empowerment und internalisierter Rassismus
• Kritisches Weißsein
• Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft
• Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
• Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
• Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
• Finalisierung der Projekte und Follow-Up-Planung

Zielgruppen

Die Fortbildung richtet sich an Angestellte in Kulturinstitutionen sowie Freischaffende und Ehrenamtliche, die in einer festen Anbindung mit einer Institution arbeiten. Sie richtet sich an Menschen mit und ohne Rassismuserfahrungen, an BIPoC sowie weiß privilegierte Menschen. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einer Kulturinstitution ist.

Bewerbung

Reichen Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben (max. 200 Wörter) unter Angaben zur Kulturinstitution und der beruflichen Position per Mail ein. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Bitte nennen Sie uns Ihre Bedarfe, um an der Fortbildungsreihe teilnehmen zu können. Die Identitäten und Erfahrungen von Menschen sind weder aus dem Aussehen noch aus dem Namen verlässlich abzuleiten. Wir bemühen uns daher, Zuschreibungen in der Anrede zu vermeiden. Gerne können Sie uns mitteilen, wie wir Sie ansprechen sollen und welche Erfahrungen wir berücksichtigen müssen.

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe und zu den Referent*innen:

Veranstaltungsinfo:
Termin: Donnerstag, 17. und Freitag 18.3.2022
Referent*in: Melanelle B. C. Hémêfa, Andreas Kern, Gośka Soluch
Veranstaltungsort: K3 – Kultur- und Kreativräume Karlsruhe
Adresse: Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Wichtige Hinweise:

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, wovon einer online stattfindet. Die Seminarzeiten werden nach Anmeldung mitgeteilt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen.