Termine

Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus eine Dauer-Traumatisierung für Schwarze Menschen und People of Color in mehrheitsweißen Gesellschaften darstellt, eröffnen wir im Rahmen dieser Reihe einen Begegnungs-, Austausch-, Ruhe- und Heilungsraum, der Menschen mit Rassismuserfahrungen Empowerment als selbstbestimmte und bestärkende Energie erleben lässt.

Innerhalb von insgesamt vier Terminen lernen wir zu verstehen, was Traumata sind und wie sie auf uns wirken. Mithilfe von Körperarbeit, atemtherapeutischen Einheiten, künstlerisch-kreativen Ausdrucksmitteln und der Entwicklung von Visionen heilen wir die Wunden, die weiße Vorherrschaft, Kolonialisierung, Rassismus und Verschränkungen anderer Diskriminierungsformen uns und unseren Vorfahren zugefügt haben.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Schwarze Menschen und People of Color in der Kunst- und Kulturbranche, die in Baden-Württemberg ihren Lebensmittelpunkt haben. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die in dieser Gesellschaft als weiß gelesen werden, aber dennoch Diskriminierung z. B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer (Aus-)Sprache(n), ihres „nicht deutsch klingenden“ Namens und/oder anderer Ausgrenzungskategorien erleben. Wir möchten mit euch Gemeinschaft (er)leben, die uns Auswege aus der Einsamkeit im Umgang mit Rassismus und im Kampf dagegen aufzeigt.

Termine

  • Termin 1: 28. bis 30. Oktober 2022 (3 Tage)
  • Termin 2: 28. bis 29. November 2022 (2 Tage)
  • Termin 3: 25. bis 26. Januar 2023 (2 Tage)
  • Termin 4: 24. bis 25. Februar 2023 (2 Tage)

Die verbindliche Zusage zu allen vier Terminen ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die Weiterbildung umfasst neun ganztägige Seminartage in Präsenz.

Weitere Informationen

Die Termine 1 und 2 werden im Rahmen von Weiterkommen! durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg gefördert.


Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren? 

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch aufgebaute Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind.

Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Verständnis von Kunst werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystem. 

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung Möglichkeiten zur Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, Denken und Handeln zu erkennen und thematisieren zu können. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen werden erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt.

Inhalte

  • Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
  • Internalisierter Rassismus 
  • Privilegien und Kritisches Weißsein 
  • Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft 
  • Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
  • Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
  • Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
  • Finalisierung der Projekte und Follow Up Planung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an WEIßE Mitarbeitende in Kulturinstitutionen, auch freischaffend oder ehrenamtlich, die in einer Anbindung mit einer Kulturinstitution arbeiten. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einem Haus ist. 

Bei Mitarbeitenden einer Institution mit mehr als 20 Menschen, empfehlen wir die Teilnahme als Tandem.

Referent*innen

Gośka Soluch: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. www.goska-soluch.de  

Andreas Kern: Coach, Supervisor und Trainer für rassismuskritische Organisationsentwicklung. Seit 2005 in der europäischen Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung.  www.andreas-kern.coach 

Melanelle B. C. Hémêfa: Examinierte Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Promovendin, Referentin für Empowerment und Anti-Rassismus, Moderatorin, Poetess, Autorin contact@melanelle.com

Termine

  • Modul 1: 13. und 14. Oktober 2022
  • Modul 2: 24. und 25. November 2022
  • Modul 3: 12. und 13. Januar 2023
  • Modul 4: 23. Februar 2023 (online via ZOOM)
  • Modul 5: 30. und 31. März 2023

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, davon finden acht in Präsenz und einer online statt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen. 

Nach Abschluss der Fortbildung können alle Teilnehmenden eine Stunde Einzelsupervision bei den Referent*innen in Anspruch zu nehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Seminarort
K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Kosten
750 EUR für Fest-Angestellte einer Kultureinrichtung
VB – Verhandlungsbasis für Freischaffende und Ehrenamtliche

Digitale Informationsveranstaltungen

4. Juli 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

15. September 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

Anmeldung/Bewerbung/Motivation

Bitte senden Sie uns bis spätestens 30. September 2022 ein kurzes Motivationsschreiben zu. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an einem der digitalen Informationstermine. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und einen Ausbildungsvertrag.

Rückfragen und weitere Informationen

Anna Lampert
Programmleitung I Diversität als Aufgabe
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
anna.lampert@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de/diversitaet-als-aufgabe
Tel. 0174 / 641 49 84

Die Fortbildung wird angeboten im Rahmen des Landesprogramms „Diversität als Aufgabe“ – einem Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.


Ihr macht Euch Gedanken, wie eine gerechte und lebenswerte Zukunft für alle gestaltet und die Bewältigung der Klimakrise in Angriff genommen werden kann? Ihr möchtet mehr über die Sustainable Development Goals (SDGs) und die Agenda 2030 erfahren und sucht nach Vernetzungsmöglichkeiten mit jungen Erwachsenen und Jugendlichen, um euch auszutauschen und in diesem Bereich zu engagieren? Dann seid dabei! 

In den Workshops im Rahmen des Projekts „Wir sind die Agenda 2003! Junges Engagement für Nachhaltigkeit“ wollen wir junge Menschen zwischen 15 und 35 erreichen, die sich bereits für einen zukunftsfähigen Planeten einsetzen oder dies künftig tun wollen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Perspektiven von Menschen mit Migrationsbiografie. 

Neben Impulsen von Expert*innen über die Sustainable Development Goals (SDGs) wollen wir Formate wie Kreativworkshops, TedTalks oder eine Zukunftswerkstatt anbieten. Außerdem werden die Inhalte auch durch künstlerische Impulse ergänzt. Der (kreative) Raum für den Austausch mit anderen jungen Menschen über eure Visionen und die Möglichkeiten zur Diskussion über eure Ansichten und Meinungen, zur Frage, wie ihr Euch die Zukunft vorstellt, stehen im Vordergrund. 

Geplant sind drei Workshops. Die Teilnahme soll für alle Interessierten möglich sein. Daher könnt ihr an einzelnen, ausgewählten oder an allen Veranstaltungen teilnehmen. 
Die Fahrtkosten können übernommen werden.

Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

Im Seminar wird das Content-Management-System WordPress vorgestellt, mit dem es möglich ist, auch ohne tiefgehende technische Kenntnisse einen Webauftritt für Ihren Verein zu erstellen und aktuell zu halten. Die Teilnehmenden bauen exemplarisch eine Webseite auf und lernen die Basics zur Bedienung, Anpassung und Erweiterung von WordPress.

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Der Stammtisch ist nicht nur für unsere langjährigen Helfer*innen gedacht, sondern auch für all diejenigen, die an einem ehrenamtlichen Engagement Interesse haben, bislang aber noch nicht fürs Forum aktiv geworden sind und in lockerer, ungezwungener Atmosphäre neue Leute kennenlernen möchten. Wir hoffen, viele von Euch begrüßen zu dürfen.

Das Team vom Forum der Kulturen und unser Freundeskreis freuen sich auf Euch!

Der Ehrenamtsstammtisch am 28. September fällt leider aus. Das nächste Treffen ist am 7. Dezember 2022.

Der Verein STELP e. V. hat sich in wenigen Jahren von einem kleinen Verein zu einer etablierten, international agierenden Hilfsorganisation entwickelt. Ein Grund für den Erfolg ist unter anderem eine gut durchdachte Fundraising-Strategie.

In diesem Seminar lernen Sie bedeutende Werkzeuge kennen, um das Fundraising für Ihren Verein zu stärken. Sie erhalten Antworten auf unter anderem folgende Fragen:

  • Wie tragen Netzwerke zu einem gelungenen Fundraising bei?
  • Wie stelle ich die Ziele meines Vereins so dar, dass ich andere dafür begeistern kann?
  • Wie generiere ich Spenden online?
  • Was gibt es bei Spenden-Events zu beachten?
  • Welche Möglichkeiten gibt es außerdem,um Spenden zu generieren?

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Die öffentliche Open World Music Jam findet mehrmals im Jahr im Kulturzentrum Laboratorium statt. Willkommen sind versierte Musiker*innen, die ihr musikalisches Spektrum um Rhythmen und Klänge aus allen Weltregionen erweitern wollen.

Ergebnis ist die Vereinigung von weltmusikalischen Traditionen in einer neuen, gemeinsamen Sprache der Musik. Es entstehen facettenreiche Konzertabende mit dem Sound einer neuen Generation – „Open World Music“ zwischen Klassik, Jazz, Flamenco, Latin und Orient.

Bei Interesse, aktiv an der Open World Music Jam teilzunehmen, wird um Anmeldung bei Gianluca Maccuro gebeten: ziryab@forum-der-kulturen.de

Eintritt: frei

Weitere Informationen gibt es hier!


Bitte beachten Sie die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier.

Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren? 

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch aufgebaute Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind.

Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Verständnis von Kunst werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystem. 

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung Möglichkeiten zur Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, Denken und Handeln zu erkennen und thematisieren zu können. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen werden erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt.

Inhalte

  • Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
  • Internalisierter Rassismus 
  • Privilegien und Kritisches Weißsein 
  • Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft 
  • Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
  • Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
  • Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
  • Finalisierung der Projekte und Follow Up Planung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an WEIßE Mitarbeitende in Kulturinstitutionen, auch freischaffend oder ehrenamtlich, die in einer Anbindung mit einer Kulturinstitution arbeiten. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einem Haus ist. 

Bei Mitarbeitenden einer Institution mit mehr als 20 Menschen, empfehlen wir die Teilnahme als Tandem.

Referent*innen

Gośka Soluch: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. www.goska-soluch.de  

Andreas Kern: Coach, Supervisor und Trainer für rassismuskritische Organisationsentwicklung. Seit 2005 in der europäischen Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung.  www.andreas-kern.coach 

Melanelle B. C. Hémêfa: Examinierte Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Promovendin, Referentin für Empowerment und Anti-Rassismus, Moderatorin, Poetess, Autorin contact@melanelle.com

Termine

  • Modul 1: 13. und 14. Oktober 2022
  • Modul 2: 24. und 25. November 2022
  • Modul 3: 12. und 13. Januar 2023
  • Modul 4: 23. Februar 2023 (online via ZOOM)
  • Modul 5: 30. und 31. März 2023

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, davon finden acht in Präsenz und einer online statt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen. 

Nach Abschluss der Fortbildung können alle Teilnehmenden eine Stunde Einzelsupervision bei den Referent*innen in Anspruch zu nehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Seminarort
K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Kosten
750 EUR für Fest-Angestellte einer Kultureinrichtung
VB – Verhandlungsbasis für Freischaffende und Ehrenamtliche

Digitale Informationsveranstaltungen

4. Juli 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

15. September 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

Anmeldung/Bewerbung/Motivation

Bitte senden Sie uns bis spätestens 30. September 2022 ein kurzes Motivationsschreiben zu. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an einem der digitalen Informationstermine. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und einen Ausbildungsvertrag.

Rückfragen und weitere Informationen

Anna Lampert
Programmleitung I Diversität als Aufgabe
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
anna.lampert@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de/diversitaet-als-aufgabe
Tel. 0174 / 641 49 84

Die Fortbildung wird angeboten im Rahmen des Landesprogramms „Diversität als Aufgabe“ – einem Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.


Die Open World Music Stage ist eine Veranstaltungsreihe der Ziryab-Akademie, an der Musiker*innen aus Stuttgart und der Region eine weltmusikalische Fortbildung erhalten. Ein wichtiger Baustein des Unterrichts ist die Masterclass, die der Open World Music Stage vorausgeht und in der die musikalischen Schwerpunkte der jeweiligen Stargäste vermittelt werden.

Die Anmeldung zur Masterclass mit dem Florencia Dávalos Trio ist auch für interessierte Musiker*innen möglich, die nicht an der Ziryab-Akademie teilnehmen.

Termine Masterclass: 

  • Freitag, 14. Oktober 2022, 17–20 Uhr
  • Samstag, 15. Oktober 2022, 10.30–14.30 Uhr

Bitte beachten Sie die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier.

Unter dem Titel Argentinische Musik von Norden bis Süden führen die Künstlerinnen Florencia Dávalos (Gesang), Mirta Pérez (Piano) und Mariana Mariñelarena (Perkussion) am 16. Oktober 2022 das Publikum auf eine musikalische Reise, die die klassischen Kunstwerke symbolträchtiger argentinischer Folklore mit neuen Kompositionen verbindet. Für das Konzert werden vorab gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der Ziryab-Akademie in einer Masterclass Musikstücke des Trios einstudiert und gemeinsam erprobt. Thematische Schwerpunkte werden dabei Improvisationen und Rhythmus rund um die argentinische Folklore sein.

Die Solistin Florencia Dávalos verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung und zählt aktuell zu den wichtigsten Vertreter*innen der argentinischen Folklore. Sie ist die jüngste Tochter des Dichters und Musikers Jaime Dávalos. Die Pianistin und Komponistin Mirta Pérez war Teil des von Hilda Herrera geleiteten Programms Argentine Pianist, bei dem Lieder der argentinischen Volksmusik für Piano arrangiert wurden. Ihr Fokus liegt auf argentinischer Musik, Jazz und Latin-Jazz. Mariana Mariñelarena ist eine erfahrene Perkussionistin, die bereits große Vertreter*innen der argentinischen Volksmusik wie Jaime Torres, Melania Pérez und Sara Mamani begleitet hat.

Kartenvorverkauf Open World Music Stage:

Kartenvorverkauf:
www.laboratorium-stuttgart.de
15 € / ermäßigt* 10 €

*für Schüler*innen, Studierende, Menschen mit schwerer Behinderung, Rentner*innen, Mitglieder des Freundeskreises des Forums der Kulturen Stuttgart e. V.

Bitte beachten Sie die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier.

Der Arbeitskreis beleuchtet auch in diesem Jahr den Themenschwerpunkt der globalen Zusammenhänge sowie deren Folgen und Einflüsse, die sie mit sich bringen. Spätestens die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen hat die Ungleichheiten der globalisierten Welt entlarvt und verschärft. Wir freuen uns, Sie mit der neuen und alten Schwerpunktreihe Das globale Geschäft mit der Gewalt online (via ZOOM) begrüßen zu dürfen.

Die Themen des jeweiligen Arbeitskreistermins werden gemeinsam konzipiert und zeitnah verkündet.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik finden sich hier.

In diesem Eventmanagement-Seminar lernen Sie das Basiswissen kennen, um eine erfolgreiche Veranstaltung zu organisieren. Ob es sich dabei um eine große oder eine kleine Veranstaltung handelt, wie zum Beispiel Seminare, Festivals, Konferenzen, spielt dabei keine Rolle.

Eine Veranstaltung besteht meistens aus drei wichtigen Phasen. Die Phase vor der Veranstaltung, die Veranstaltung selbst und die Phase nach der Veranstaltung. In diesem Seminar wollen wir auf jede Phase im Detail eingehen, von der Idee bis zur Umsetzung, und durch konkrete Beispiele und Übungen eine intensive Erfahrung machen.

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Unsere Welt ist digital. Auch (post-)migrantische Organisationen müssen sich mit Zukunftsfragen der (Vereins-)Arbeit befassen. Um Dir den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern und die Berührungspunkte mit der „neuen“ Welt abzubauen, bieten wir offene Treffen an, bei denen Du Antworten auf Deine Fragen rund um das Thema Digitales bekommst. 

Das neu gegründete Netzwerk Digital ist mit einem Open Call eine Lernplattform für den gegenseitigen Austausch und Unterstützung zu allen Themen rund um IT, Social Media und Digitales. Vier Mal im Jahr beantworten Dir IT-Experten (Software-Ingenieure, Webdesigner und Social-Media-Berater) Deine Fragen. Denn jede Frage zählt!

Mit dem Veranstaltungsformat möchten wir nicht nur Kompetenzen bündeln, sondern auch Deine konkreten Bedarfe erfahren und das Wissen nachhaltig in Form von kurzen Erklärvideos sichern. So kannst Du das neu erworbene Wissen in Deinen Verein tragen und die digitale Kompetenz Deiner Vereinsmitglieder stärken. Mit der Teilnahme entwickelst Du das zukunftsorientierte Themenfeld (unter anderem den digitalen Wandel) für Dich und Deine gemeinnützige Organisation weiter und unterstützt Menschen bei Veränderungsprozessen.

Anmeldung per E-Mail an Agnieszka Pilch: lernen@forum-der-kulturen.de

Weitere Informationen gibt es hier!

Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus eine Dauer-Traumatisierung für Schwarze Menschen und People of Color in mehrheitsweißen Gesellschaften darstellt, eröffnen wir im Rahmen dieser Reihe einen Begegnungs-, Austausch-, Ruhe- und Heilungsraum, der Menschen mit Rassismuserfahrungen Empowerment als selbstbestimmte und bestärkende Energie erleben lässt.

Innerhalb von insgesamt vier Terminen lernen wir zu verstehen, was Traumata sind und wie sie auf uns wirken. Mithilfe von Körperarbeit, atemtherapeutischen Einheiten, künstlerisch-kreativen Ausdrucksmitteln und der Entwicklung von Visionen heilen wir die Wunden, die weiße Vorherrschaft, Kolonialisierung, Rassismus und Verschränkungen anderer Diskriminierungsformen uns und unseren Vorfahren zugefügt haben.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Schwarze Menschen und People of Color in der Kunst- und Kulturbranche, die in Baden-Württemberg ihren Lebensmittelpunkt haben. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die in dieser Gesellschaft als weiß gelesen werden, aber dennoch Diskriminierung z. B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer (Aus-)Sprache(n), ihres „nicht deutsch klingenden“ Namens und/oder anderer Ausgrenzungskategorien erleben. Wir möchten mit euch Gemeinschaft (er)leben, die uns Auswege aus der Einsamkeit im Umgang mit Rassismus und im Kampf dagegen aufzeigt.

Termine

  • Termin 1: 28. bis 30. Oktober 2022 (3 Tage)
  • Termin 2: 28. bis 29. November 2022 (2 Tage)
  • Termin 3: 25. bis 26. Januar 2023 (2 Tage)
  • Termin 4: 24. bis 25. Februar 2023 (2 Tage)

Die verbindliche Zusage zu allen vier Terminen ist Voraussetzung für die Teilnahme. Die Weiterbildung umfasst neun ganztägige Seminartage in Präsenz.

Weitere Informationen


Die Termine 1 und 2 werden im Rahmen von Weiterkommen! durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg gefördert.

Die öffentliche Open World Music Jam findet mehrmals im Jahr im Kulturzentrum Laboratorium statt. Willkommen sind versierte Musiker*innen, die ihr musikalisches Spektrum um Rhythmen und Klänge aus allen Weltregionen erweitern wollen.

Ergebnis ist die Vereinigung von weltmusikalischen Traditionen in einer neuen, gemeinsamen Sprache der Musik. Es entstehen facettenreiche Konzertabende mit dem Sound einer neuen Generation – „Open World Music“ zwischen Klassik, Jazz, Flamenco, Latin und Orient.

Bei Interesse, aktiv an der Open World Music Jam teilzunehmen, wird um Anmeldung bei Gianluca Maccuro gebeten: ziryab@forum-der-kulturen.de

Eintritt: frei

Weitere Informationen gibt es hier!


Bitte beachten Sie die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier.

Homogen zusammengesetzte Entscheidungsräume treffen schlechte Entscheidungen – zumindest nicht solche, die allen Menschen zugutekommen. Deswegen ist Repräsentation wichtig. Aber was bringt es verletzbaren Gruppen, wenn eine Frau, ein Kind sogenannter Gastarbeiter*innen oder eine queere Person Entscheidungen trifft, die historisch gewachsene Strukturen der Ausbeutung und Diskriminierung verfestigen? Was bringt es, Vielfalt zu feiern, während die grundsätzlichen Systeme der Unterdrückung weiter bestehen und durch genau diese Vielfaltfassade kaschiert werden? Diversity ist mittlerweile zum Trend geworden: auf Sozialen Medien, beim Pride-Month oder in der Werbung für Banken und Autohersteller. Als Gesellschaft müssen wir also Vielfalt überwinden, um echte Teilhabe für alle zu ermöglichen.

Referent: Mohamed Amjahid, Jahrgang 1988, ist freier, investigativer Journalist und Buchautor. Er schreibt unter anderem über die Themen Rassismus, Polizeigewalt und Demokratie, zum Beispiel für den Spiegel, die taz, den RBB oder die Süddeutsche Zeitung. 

Anmeldung zum Besuch der Präsenzveranstaltung: karten.stadtbibliothek@stuttgart.de

Veranstalter: Forum der Kulturen Stuttgart e. V., Stadtbibliothek Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Von Mittwoch, 16. bis Sonntag, 20. November 2022 wird das Festival Made in Germany die inzwischen enorm gewachsene Vielfalt transkultureller Produktionen aus ganz Deutschland zeigen. Dabei werden sowohl Inszenierungen von Theaterhäusern als auch Projekte freier Künstler*innen bedacht. Das Spektrum reicht von klassischem Sprechtheater über Tanz-, Musik- und Figuren- bis hin zu Kinder- und Jugendtheater. Gemeinsam ist den ausgewählten Stücken die inhaltliche und künstlerische Auseinandersetzung mit Aspekten, Potenzialen, Chancen sowie auch Konflikten und Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft.

Zur festivaleigenen Webseite geht’s über den orangefarbenen Button!

Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren? 

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch aufgebaute Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind.

Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Verständnis von Kunst werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystem. 

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung Möglichkeiten zur Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, Denken und Handeln zu erkennen und thematisieren zu können. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen werden erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt.

Inhalte

  • Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
  • Internalisierter Rassismus 
  • Privilegien und Kritisches Weißsein 
  • Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft 
  • Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
  • Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
  • Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
  • Finalisierung der Projekte und Follow Up Planung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an WEIßE Mitarbeitende in Kulturinstitutionen, auch freischaffend oder ehrenamtlich, die in einer Anbindung mit einer Kulturinstitution arbeiten. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einem Haus ist. 

Bei Mitarbeitenden einer Institution mit mehr als 20 Menschen, empfehlen wir die Teilnahme als Tandem.

Referent*innen

Gośka Soluch: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. www.goska-soluch.de  

Andreas Kern: Coach, Supervisor und Trainer für rassismuskritische Organisationsentwicklung. Seit 2005 in der europäischen Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung.  www.andreas-kern.coach 

Melanelle B. C. Hémêfa: Examinierte Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Promovendin, Referentin für Empowerment und Anti-Rassismus, Moderatorin, Poetess, Autorin contact@melanelle.com

Termine

  • Modul 1: 13. und 14. Oktober 2022
  • Modul 2: 24. und 25. November 2022
  • Modul 3: 12. und 13. Januar 2023
  • Modul 4: 23. Februar 2023 (online)
  • Modul 5: 30. und 31. März 2023

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, davon finden acht in Präsenz und einer online statt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen. 

Nach Abschluss der Fortbildung können alle Teilnehmenden eine Stunde Einzelsupervision bei den Referent*innen in Anspruch zu nehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Seminarort
K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Kosten
750 EUR für Fest-Angestellte einer Kultureinrichtung
VB – Verhandlungsbasis für Freischaffende und Ehrenamtliche

Digitale Informationsveranstaltungen

4. Juli 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

15. September 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

Anmeldung/Bewerbung/Motivation

Bitte senden Sie uns bis spätestens 30. September 2022 ein kurzes Motivationsschreiben zu. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an einem der digitalen Informationstermine. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und einen Ausbildungsvertrag.

Rückfragen und weitere Informationen

Anna Lampert
Programmleitung I Diversität als Aufgabe
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
anna.lampert@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de/diversitaet-als-aufgabe
Tel. 0174 / 641 49 84

Die Fortbildung wird angeboten im Rahmen des Landesprogramms „Diversität als Aufgabe“ – einem Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.


Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus eine Dauer-Traumatisierung für Schwarze Menschen und People of Color in mehrheitsweißen Gesellschaften darstellt, eröffnen wir im Rahmen dieser Reihe einen Begegnungs-, Austausch-, Ruhe- und Heilungsraum, der Menschen mit Rassismuserfahrungen Empowerment als selbstbestimmte und bestärkende Energie erleben lässt.

Innerhalb von insgesamt vier Terminen lernen wir zu verstehen, was Traumata sind und wie sie auf uns wirken. Mithilfe von Körperarbeit, atemtherapeutischen Einheiten, künstlerisch-kreativen Ausdrucksmitteln und der Entwicklung von Visionen heilen wir die Wunden, die weiße Vorherrschaft, Kolonialisierung, Rassismus und Verschränkungen anderer Diskriminierungsformen uns und unseren Vorfahren zugefügt haben.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Schwarze Menschen und People of Color in der Kunst- und Kulturbranche, die in Baden-Württemberg ihren Lebensmittelpunkt haben. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die in dieser Gesellschaft als weiß gelesen werden, aber dennoch Diskriminierung z. B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer (Aus-)Sprache(n), ihres „nicht deutsch klingenden“ Namens und/oder anderer Ausgrenzungskategorien erleben. Wir möchten mit euch Gemeinschaft (er)leben, die uns Auswege aus der Einsamkeit im Umgang mit Rassismus und im Kampf dagegen aufzeigt.

Termine

  • Termin 1: 28. bis 30. Oktober 2022 (3 Tage)
  • Termin 2: 28. bis 29. November 2022 (2 Tage)
  • Termin 3: 25. bis 26. Januar 2023 (2 Tage)
  • Termin 4: 24. bis 25. Februar 2023 (2 Tage)

Weitere Informationen


Die Termine 1 und 2 werden im Rahmen von Weiterkommen! durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg gefördert.

Dieser Workshop eignet sich für all diejenigen, die sich gerne einmal in journalistischem Schreiben ausprobieren wollen.

Hierbei geht es darum,

  • kurze Nachrichtentexte sinnvoll aufzubauen;
  • sich gemeinsam in der Führung vonInterviews zu versuchen;
  • einen Text auf Basis der Interviews zu erstellen.

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Die öffentliche Open World Music Jam findet mehrmals im Jahr im Kulturzentrum Laboratorium statt. Willkommen sind versierte Musiker*innen, die ihr musikalisches Spektrum um Rhythmen und Klänge aus allen Weltregionen erweitern wollen.

Ergebnis ist die Vereinigung von weltmusikalischen Traditionen in einer neuen, gemeinsamen Sprache der Musik. Es entstehen facettenreiche Konzertabende mit dem Sound einer neuen Generation – „Open World Music“ zwischen Klassik, Jazz, Flamenco, Latin und Orient.

Bei Interesse, aktiv an der Open World Music Jam teilzunehmen, wird um Anmeldung bei Gianluca Maccuro gebeten: ziryab@forum-der-kulturen.de

Eintritt: frei

Weitere Informationen gibt es hier!


Bitte beachten Sie die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier.

Der Arbeitskreis beleuchtet auch in diesem Jahr den Themenschwerpunkt der globalen Zusammenhänge sowie deren Folgen und Einflüsse, die sie mit sich bringen. Spätestens die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen hat die Ungleichheiten der globalisierten Welt entlarvt und verschärft. Wir freuen uns, Sie mit der neuen und alten Schwerpunktreihe Das globale Geschäft mit der Gewalt online (via ZOOM) begrüßen zu dürfen.

Die Themen des jeweiligen Arbeitskreistermins werden gemeinsam konzipiert und zeitnah verkündet.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik finden sich hier.

Der Stammtisch ist nicht nur für unsere langjährigen Helfer*innen gedacht, sondern auch für all diejenigen, die an einem ehrenamtlichen Engagement Interesse haben, bislang aber noch nicht fürs Forum aktiv geworden sind und in lockerer, ungezwungener Atmosphäre neue Leute kennenlernen möchten. Wir hoffen, viele von Euch begrüßen zu dürfen.

Das Team vom Forum der Kulturen und unser Freundeskreis freuen sich auf Euch!

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an ehrenamt@forum-der-kulturen.de bis spätestens 2. Dezember 2022.

Unsere Welt ist digital. Auch (post-)migrantische Organisationen müssen sich mit Zukunftsfragen der (Vereins-)Arbeit befassen. Um Dir den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern und die Berührungspunkte mit der „neuen“ Welt abzubauen, bieten wir offene Treffen an, bei denen Du Antworten auf Deine Fragen rund um das Thema Digitales bekommst. 

Das neu gegründete Netzwerk Digital ist mit einem Open Call eine Lernplattform für den gegenseitigen Austausch und Unterstützung zu allen Themen rund um IT, Social Media und Digitales. Vier Mal im Jahr beantworten Dir IT-Experten (Software-Ingenieure, Webdesigner und Social-Media-Berater) Deine Fragen. Denn jede Frage zählt!

Mit dem Veranstaltungsformat möchten wir nicht nur Kompetenzen bündeln, sondern auch Deine konkreten Bedarfe erfahren und das Wissen nachhaltig in Form von kurzen Erklärvideos sichern. So kannst Du das neu erworbene Wissen in Deinen Verein tragen und die digitale Kompetenz Deiner Vereinsmitglieder stärken. Mit der Teilnahme entwickelst Du das zukunftsorientierte Themenfeld (unter anderem den digitalen Wandel) für Dich und Deine gemeinnützige Organisation weiter und unterstützt Menschen bei Veränderungsprozessen.

Anmeldung per E-Mail an Agnieszka Pilch: lernen@forum-der-kulturen.de

Weitere Informationen gibt es hier!

Neben der Reihe Open World Music Jam, die regelmäßig im Kulturzentrum Laboratorium veranstaltet wird, findet zwei mal im Jahr die offene Junior Music Jam statt. Die Jamsession für die „großen Kleinen“ ist ein Angebot der Ziryab-Akademie, das junge Talente aus Stuttgart und der Region fördert und ihnen ermöglicht, in verschiedenen Besetzungen professionelle Bühnenluft zu schnuppern. Bei der Junior Music Jam musizieren die jungen Künstler*innen mit Altersgenoss*innen und renommierten Musiker*innen der Ziryab-Akademie.

Interessierte junge Musiker*innen können sich im Vorfeld an Gianluca Maccuro (ziryab@forum-der-kulturen) wenden.

Eintritt: frei

Weitere Informationen zur Jamsession

Weitere Informationen zur Ziryab-Akademie


Bitte beachten Sie die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier.

Kampagnen sind zeitlich befristete Marketingmaßnahmen oder Aktionen mit einem vorher definierten Ziel – wie zum Beispiel Aufmerksamkeit generieren, Neukunden gewinnen oder den Abverkauf fördern. Jede Kampagne sollte strategisch geplant werden, um zielgerichtet und effizient zu sein. Einen ersten Einblick über die Herangehensweise und Strukturierung einer Kampagne bekommen Sie in diesem Seminar.

Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren? 

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch aufgebaute Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind.

Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Verständnis von Kunst werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystem. 

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung Möglichkeiten zur Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, Denken und Handeln zu erkennen und thematisieren zu können. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen werden erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt.

Inhalte

  • Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
  • Internalisierter Rassismus 
  • Privilegien und Kritisches Weißsein 
  • Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft 
  • Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
  • Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
  • Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
  • Finalisierung der Projekte und Follow Up Planung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an WEIßE Mitarbeitende in Kulturinstitutionen, auch freischaffend oder ehrenamtlich, die in einer Anbindung mit einer Kulturinstitution arbeiten. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einem Haus ist. 

Bei Mitarbeitenden einer Institution mit mehr als 20 Menschen, empfehlen wir die Teilnahme als Tandem.

Referent*innen

Gośka Soluch: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. www.goska-soluch.de  

Andreas Kern: Coach, Supervisor und Trainer für rassismuskritische Organisationsentwicklung. Seit 2005 in der europäischen Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung.  www.andreas-kern.coach 

Melanelle B. C. Hémêfa: Examinierte Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Promovendin, Referentin für Empowerment und Anti-Rassismus, Moderatorin, Poetess, Autorin contact@melanelle.com

Termine

  • Modul 1: 13. und 14. Oktober 2022
  • Modul 2: 24. und 25. November 2022
  • Modul 3: 12. und 13. Januar 2023
  • Modul 4: 23. Februar 2023 (online via ZOOM)
  • Modul 5: 30. und 31. März 2023

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, davon finden acht in Präsenz und einer online statt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen. 

Nach Abschluss der Fortbildung können alle Teilnehmenden eine Stunde Einzelsupervision bei den Referent*innen in Anspruch zu nehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Seminarort
K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Kosten
750 EUR für Fest-Angestellte einer Kultureinrichtung
VB – Verhandlungsbasis für Freischaffende und Ehrenamtliche

Digitale Informationsveranstaltungen

4. Juli 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

15. September 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

Anmeldung/Bewerbung/Motivation

Bitte senden Sie uns bis spätestens 30. September 2022 ein kurzes Motivationsschreiben zu. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an einem der digitalen Informationstermine. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und einen Ausbildungsvertrag.

Rückfragen und weitere Informationen

Anna Lampert
Programmleitung I Diversität als Aufgabe
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
anna.lampert@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de/diversitaet-als-aufgabe
Tel. 0174 / 641 49 84

Die Fortbildung wird angeboten im Rahmen des Landesprogramms „Diversität als Aufgabe“ – einem Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.


Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren? 

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch aufgebaute Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind.

Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Verständnis von Kunst werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystem. 

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung Möglichkeiten zur Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, Denken und Handeln zu erkennen und thematisieren zu können. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen werden erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt.

Inhalte

  • Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
  • Internalisierter Rassismus 
  • Privilegien und Kritisches Weißsein 
  • Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft 
  • Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
  • Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
  • Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
  • Finalisierung der Projekte und Follow Up Planung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an WEIßE Mitarbeitende in Kulturinstitutionen, auch freischaffend oder ehrenamtlich, die in einer Anbindung mit einer Kulturinstitution arbeiten. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einem Haus ist. 

Bei Mitarbeitenden einer Institution mit mehr als 20 Menschen, empfehlen wir die Teilnahme als Tandem.

Referent*innen

Gośka Soluch: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. www.goska-soluch.de  

Andreas Kern: Coach, Supervisor und Trainer für rassismuskritische Organisationsentwicklung. Seit 2005 in der europäischen Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung.  www.andreas-kern.coach 

Melanelle B. C. Hémêfa: Examinierte Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Promovendin, Referentin für Empowerment und Anti-Rassismus, Moderatorin, Poetess, Autorin contact@melanelle.com

Termine

  • Modul 1: 13. und 14. Oktober 2022
  • Modul 2: 24. und 25. November 2022
  • Modul 3: 12. und 13. Januar 2023
  • Modul 4: 23. Februar 2023 (online via ZOOM)
  • Modul 5: 30. und 31. März 2023

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, davon finden acht in Präsenz und einer online statt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen. 

Nach Abschluss der Fortbildung können alle Teilnehmenden eine Stunde Einzelsupervision bei den Referent*innen in Anspruch zu nehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Seminarort
K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Kosten
750 EUR für Fest-Angestellte einer Kultureinrichtung
VB – Verhandlungsbasis für Freischaffende und Ehrenamtliche

Digitale Informationsveranstaltungen

4. Juli 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

15. September 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

Anmeldung/Bewerbung/Motivation

Bitte senden Sie uns bis spätestens 30. September 2022 ein kurzes Motivationsschreiben zu. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an einem der digitalen Informationstermine. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und einen Ausbildungsvertrag.

Rückfragen und weitere Informationen

Anna Lampert
Programmleitung I Diversität als Aufgabe
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
anna.lampert@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de/diversitaet-als-aufgabe
Tel. 0174 / 641 49 84

Die Fortbildung wird angeboten im Rahmen des Landesprogramms „Diversität als Aufgabe“ – einem Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.


Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus eine Dauer-Traumatisierung für Schwarze Menschen und People of Color in mehrheitsweißen Gesellschaften darstellt, eröffnen wir im Rahmen dieser Reihe einen Begegnungs-, Austausch-, Ruhe- und Heilungsraum, der Menschen mit Rassismuserfahrungen Empowerment als selbstbestimmte und bestärkende Energie erleben lässt.

Innerhalb von insgesamt vier Terminen lernen wir zu verstehen, was Traumata sind und wie sie auf uns wirken. Mithilfe von Körperarbeit, atemtherapeutischen Einheiten, künstlerisch-kreativen Ausdrucksmitteln und der Entwicklung von Visionen heilen wir die Wunden, die weiße Vorherrschaft, Kolonialisierung, Rassismus und Verschränkungen anderer Diskriminierungsformen uns und unseren Vorfahren zugefügt haben.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Schwarze Menschen und People of Color in der Kunst- und Kulturbranche, die in Baden-Württemberg ihren Lebensmittelpunkt haben. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die in dieser Gesellschaft als weiß gelesen werden, aber dennoch Diskriminierung z. B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer (Aus-)Sprache(n), ihres „nicht deutsch klingenden“ Namens und/oder anderer Ausgrenzungskategorien erleben. Wir möchten mit euch Gemeinschaft (er)leben, die uns Auswege aus der Einsamkeit im Umgang mit Rassismus und im Kampf dagegen aufzeigt.

Termine

  • Termin 1: 28. bis 30. Oktober 2022 (3 Tage)
  • Termin 2: 28. bis 29. November 2022 (2 Tage)
  • Termin 3: 25. bis 26. Januar 2023 (2 Tage)
  • Termin 4: 24. bis 25. Februar 2023 (2 Tage)

Weitere Informationen


Die Termine 1 und 2 werden im Rahmen von Weiterkommen! durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg gefördert.

Das House of Resources vom Forum der Kulturen ist ein Förderprogramm für migrantisch geprägte Organisationen, Initiativen und Vereine in Stuttgart. Gefördert wird eine Vielzahl an Projekten, zum Beispiel in den Bereichen Antirassismus und Empowerment, Kultur und Kunst, Bildungsarbeit, Flucht, Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik, oder in der Eltern-, Kinder- und Jugendarbeit.

Die Förderung ist dabei unkompliziert, zeitlich flexibel und richtet sich nach den Bedarfen der Organisationen und Vereine. Wir fragen, was Sie brauchen. Und bieten zum Beispiel Weiterbildungen, fachliche Beratung, finanzielle Mittel für Fahrtkosten, Honorare, Miete von Veranstaltungsräumen oder technischen Geräten oder auch Unterstützung und Vermittlung bei der Suche nach Expert*innen oder Kooperationspartner*innen an.

In diesem Seminar können die Teilnehmenden das House of Resources Stuttgart kennenlernen und Fragen stellen, wie:

  • Wer und was genau kann gefördert werden?
  • Wie stelle ich einen Antrag?
  • Was muss im Finanzplan stehen?
  • Wie laufen die Abrechnung und Berichterstattungam Ende des Projekts ab?

Partner: Volkshochschule Stuttgart

Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus eine Dauer-Traumatisierung für Schwarze Menschen und People of Color in mehrheitsweißen Gesellschaften darstellt, eröffnen wir im Rahmen dieser Reihe einen Begegnungs-, Austausch-, Ruhe- und Heilungsraum, der Menschen mit Rassismuserfahrungen Empowerment als selbstbestimmte und bestärkende Energie erleben lässt.

Innerhalb von insgesamt vier Terminen lernen wir zu verstehen, was Traumata sind und wie sie auf uns wirken. Mithilfe von Körperarbeit, atemtherapeutischen Einheiten, künstlerisch-kreativen Ausdrucksmitteln und der Entwicklung von Visionen heilen wir die Wunden, die weiße Vorherrschaft, Kolonialisierung, Rassismus und Verschränkungen anderer Diskriminierungsformen uns und unseren Vorfahren zugefügt haben.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Schwarze Menschen und People of Color in der Kunst- und Kulturbranche, die in Baden-Württemberg ihren Lebensmittelpunkt haben. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die in dieser Gesellschaft als weiß gelesen werden, aber dennoch Diskriminierung z. B. aufgrund ihrer Herkunft, ihrer (Aus-)Sprache(n), ihres „nicht deutsch klingenden“ Namens und/oder anderer Ausgrenzungskategorien erleben. Wir möchten mit euch Gemeinschaft (er)leben, die uns Auswege aus der Einsamkeit im Umgang mit Rassismus und im Kampf dagegen aufzeigt.

Termine

  • Termin 1: 28. bis 30. Oktober 2022 (3 Tage)
  • Termin 2: 28. bis 29. November 2022 (2 Tage)
  • Termin 3: 25. bis 26. Januar 2023 (2 Tage)
  • Termin 4: 24. bis 25. Februar 2023 (2 Tage)

Weitere Informationen


Die Termine 1 und 2 werden im Rahmen von Weiterkommen! durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg gefördert.

Mit welchen konkreten Maßnahmen können wir in unserer Institution Barrieren abbauen und echte Teilhabe für Menschen ermöglichen, die Exklusion oder rassistische Diskriminierung erfahren? 

Noch immer machen Menschen in Deutschland Ausgrenzungs- oder Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Aussehens, ihres Namens, ihrer Glaubensrichtung oder Herkunft. Ausgangspunkt für diese Form rassistischer Diskriminierung sind historisch aufgebaute Machtverhältnisse und Wissensbestände, die lange Zeit unreflektiert geblieben sind.

Sowohl unsere Kulturkonzeption als auch unser Verständnis von Kunst werden dadurch verzerrt. Insofern sind Kulturinstitutionen maßgeblicher Teil dieses gesellschaftlichen Ungleichheitssystem. 

Mit einem starken Praxisbezug vermittelt die Fortbildung Möglichkeiten zur Öffnung von Kulturinstitutionen. Sie zielt darauf ab, dominante Machtverhältnisse und die damit einhergehenden Denk- und Verhaltensmuster im Kulturbetrieb aufzubrechen. Teilnehmenden ermöglicht sie, Inhalte, Abläufe, Routinen und Strukturen in ihrer Einrichtung zu beleuchten und einer Veränderung zugänglich zu machen. Dafür durchlaufen sie ein Praxislabor, in dem sie in einem ersten Schritt ihre Institution rassismuskritisch analysieren. Ziel dabei ist, Denken und Handeln zu erkennen und thematisieren zu können. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen werden erste Handlungsschritte entwickelt und erprobt.

Inhalte

  • Rassismus, ein Ungleichheitssystem: Entwicklung, Formen und Auswirkungen
  • Internalisierter Rassismus 
  • Privilegien und Kritisches Weißsein 
  • Institutioneller Rassismus in der Kulturlandschaft 
  • Praxislabor I: Rassismuskritische Analyse meiner Institution
  • Praxislabor II: Rassismuskritische Öffnungsschritte in meiner Institution
  • Reflexion und Coaching der Praxisprojekte
  • Finalisierung der Projekte und Follow Up Planung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an WEIßE Mitarbeitende in Kulturinstitutionen, auch freischaffend oder ehrenamtlich, die in einer Anbindung mit einer Kulturinstitution arbeiten. Die Anstellung in oder Anbindung an eine Kulturinstitution ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung, da deren zentraler Bestandteil die Erprobung von Maßnahmen in einem Haus ist. 

Bei Mitarbeitenden einer Institution mit mehr als 20 Menschen, empfehlen wir die Teilnahme als Tandem.

Referent*innen

Gośka Soluch: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Supervisorin, Prozessbegleiterin sowie langjährige Dozentin für Diversität und rassismuskritische Bildung. www.goska-soluch.de  

Andreas Kern: Coach, Supervisor und Trainer für rassismuskritische Organisationsentwicklung. Seit 2005 in der europäischen Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung.  www.andreas-kern.coach 

Melanelle B. C. Hémêfa: Examinierte Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Promovendin, Referentin für Empowerment und Anti-Rassismus, Moderatorin, Poetess, Autorin contact@melanelle.com

Termine

  • Modul 1: 13. und 14. Oktober 2022
  • Modul 2: 24. und 25. November 2022
  • Modul 3: 12. und 13. Januar 2023
  • Modul 4: 23. Februar 2023 (online via ZOOM)
  • Modul 5: 30. und 31. März 2023

Die Weiterbildung umfasst neun Seminartage, davon finden acht in Präsenz und einer online statt. Hinzu kommen 10 Stunden selbstorganisierte Intervisionssitzungen in Kleingruppen. 

Nach Abschluss der Fortbildung können alle Teilnehmenden eine Stunde Einzelsupervision bei den Referent*innen in Anspruch zu nehmen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat.

Seminarort
K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, Alter Schlachthof 33, 76131 Karlsruhe

Kosten
750 EUR für Fest-Angestellte einer Kultureinrichtung
VB – Verhandlungsbasis für Freischaffende und Ehrenamtliche

Digitale Informationsveranstaltungen

4. Juli 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

15. September 2022, 18.30 Uhr über ZOOM
Thema: Online-Informationstermin: Barrieren abbauen, Teilhabe in Kunst und Kultur ermöglichen
Zoom-Meeting beitreten

Anmeldung/Bewerbung/Motivation

Bitte senden Sie uns bis spätestens 30. September 2022 ein kurzes Motivationsschreiben zu. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an einem der digitalen Informationstermine. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und einen Ausbildungsvertrag.

Rückfragen und weitere Informationen

Anna Lampert
Programmleitung I Diversität als Aufgabe
Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Marktplatz 4, 70173 Stuttgart
anna.lampert@forum-der-kulturen.de
www.forum-der-kulturen.de/diversitaet-als-aufgabe
Tel. 0174 / 641 49 84

Die Fortbildung wird angeboten im Rahmen des Landesprogramms „Diversität als Aufgabe“ – einem Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. und gefördert durch das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg.


Made in Stuttgart macht nun bereits zum sechsten Mal die Vielfalt und das hohe Niveau der Produktionen migrantischer Künstler*innen aus Stuttgart und der Region deutlich. Auf dem Programm stehen Theater- und Tanzaufführungen, Lesungen, Filme, Ausstellungen und Konzerte – allesamt „made in Stuttgart“.

Ergänzend zum Festivalprogramm gibt es Labore, die den beteiligten Künstler*innen und Kultureinrichtungen stärkere Vernetzung untereinander ermöglichen.

Das Programm wird von einer aus Stuttgarter Bürger*innen bestehenden Jury ausgewählt und von Stuttgarter Kultureinrichtungen gemeinsam mit dem Forum der Kulturen organisiert.