Das Forum

Chronologie

1996 bis 1998

Migrantenvereine und Mitglieder des Ausländerausschusses (heute: Internationaler Ausschuss) der Stadt Stuttgart beraten in regelmäßigen Arbeitstreffen über aktuelle Probleme von Migrantenvereinen und wie kulturelle Vielfalt gelebt und organisiert werden kann.

16. Mai 1998

Gründung des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. als Dachverband der Migrantenvereine und interkulturellen Einrichtungen Stuttgarts (16 Gründungsvereine). Sami Aras wird zum 1. Vorstandsvorsitzenden gewählt. Rolf Graser übernimmt die Aufgaben des Geschäftsführers.

April 1999

Das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. erhält erstmals einen Etat vom Kulturamt, um das kulturelle Rahmenprogramm zur offiziellen EU-Mittelmeerkonferenz auszurichten.

September 2000

Der Gemeinderat bewilligt einen Projektmittel- und Mietzuschuss. Das Forum der Kulturen kann damit erstmals eigene Büroräume beziehen und bezahltes Personal einstellen. Das damals noch zweiköpfige Team nimmt im Europahaus, Nadlerstraße 4 seine Arbeit auf. Erste Arbeitsschwerpunkte: Betreuung und Beratung der Vereine, Planung des ersten Sommerfestivals der Kulturen sowie Herausgabe einer interkulturellen Zeitschrift.

April 2001

Die erste Ausgabe des interkulturellen Monatsmagazins Begegnung der Kulturen – INterkultur in Stuttgart erscheint.

Juli 2001

Das Sommerfestival der Kulturen findet zum ersten Mal – damals noch in kleinem Rahmen – im Innenhof des Alten Waisenhauses statt.

Frühjahr 2002

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern organisiert das Forum der Kulturen mit den Orient-Tagen eine interkulturelle Veranstaltungsreihe.

Juli 2003

Das Sommerfestivals der Kulturen ist bis zur dritten Ausgabe im Juli 2003 stetig gewachsen und zieht auf den Stuttgarter Marktplatz um, wo es auch in den Folgejahren stattfindet.

Dezember 2003

Das Forum der Kulturen veranstaltet seine erste Tagung: Interkulturelle Praxis in der Kulturarbeit – zwischen Exotik, Folklore und Integration im Gustav-Siegle-Haus.

März 2005

Konstituierende Sitzung des Kuratoriums des Forums der Kulturen mit namhaften Persönlichkeiten unter Vorsitz des Regionaldirektors Dr. Bernd Steinacher.

Oktober 2006

Das Forum der Kulturen veranstaltet im Stuttgarter Rathaus erstmals den Bundesfachkongress Interkultur – inzwischen eine der renommiertesten Fachtagungen zum interkulturellen Dialog, der seitdem alle zwei Jahre in verschiedenen Städten Deutschlands stattfindet.

Dezember 2007

Zum ersten Mal lädt das Forum der Kulturen zum Brunch global, dem interkulturellen Frühstückstreff, ins Bürgerzentrum West. Seither finden diese kulturell-kulinarischen Begegnungsveranstaltungen drei- bis viermal pro Jahr statt.

Januar 2008 

Für das Schwerpunktthema Migration und Entwicklungszusammenarbeit wird eine eigene Stelle geschaffen. Erstmalig wird in Deutschland das entwicklungspolitische Engagement von Migrantenvereinen systematisch und umfassend gefördert.

Februar 2008

Erstmals trifft sich das Interkulturelle Theaterensemble des Forums der Kulturen und nimmt die Arbeit zu seinem ersten Stück auf. Seither stellt die sich jährlich neu konstituierende, bunt zusammengesetzte Gruppe pro Jahr zwei Produktionen auf die Bühne des Kulturzentrums Laboratorium.

März 2008

Das Forum der Kulturen bezieht seine neuen, größeren Büroräume am Marktplatz 4, direkt gegenüber des Stuttgarter Rathauses.

Mai 2008

Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Forums der Kulturen im Stuttgarter Rathaus
(u. a. mit Prof. Klaus Bade und José F. A. Oliver).

Herbst 2009

Mit dem Projekt „Empowerment, Qualifizierung und Vernetzung von Migrantenelternvereinen“ startet ein neuer Arbeitsschwerpunkt mit dem Ziel, Vereine zu unterstützen, die sich für den Bildungserfolg ihrer Kinder stark machen.

März 2010

Start des vom BAMF geförderten Förder- und Qualifizierungsprojektes „Auf die Plätze, Projektantrag und los“, mit dem das Forum der Kulturen erstmals bürgerschaftlich aktive Migrantenvereine finanziell fördern kann.

April 2011

Die interkulturelle Zeitschrift Begegnung der Kulturen – Interkultur in Stuttgart feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festakt im Stuttgarter Rathaus (u. a. mit Dr. Naika Foroutan und Musik von The Shin).

Herbst 2011

Unter dem Titel Made in Germany wird das vom Forum der Kulturen initiierte interkulturelle Theaterfestival weitergeführt – eine gemeinsames Festival von neun Stuttgarter Theatern, das von nun an alle zwei Jahre stattfindet. Seit 2013 legen die beteiligten Theater die Auswahl der einzuladenden Theaterproduktionen in die Hände einer „Bürgerjury“.

Januar 2012

Das EU-geförderte, bundesweit einmalige Modellprojekt „Strukturförderung von Migrantenvereine“ startet: Drei Jahre lang erhalten zehn ausgewählte Vereine eine Strukturförderung zur Finanzierung von Personal und Räumen.

März 2013

Die ersten „Projekttage der Stuttgarter Migrantenvereine“ finden statt – als eine Projekt- und Austauschbörse mit „Suche-Biete-Plattform“ für bürgerschaftlich engagierte Migrantenorganisationen und Kooperationspartner in Form anderer Vereine, Institutionen oder Ämter.

Mai 2013

Festakt zum 15-jährigen Bestehen des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. im Stuttgarter Rathaus, u. a. mit Mark Terkessidis.

November 2013

1. Landesfachtagung Interkulturelle Kulturarbeit im Theaterhaus.

Januar 2014

Start des Landesprogramms Interkulturelle Qualifizierung im Kulturbereich: Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst werden Workshops und In-House-Schulungen für Kultureinrichtungen und -verwaltungen angeboten.

Februar 2014

Das Forum der Kulturen lädt erstmals zum Neujahrsempfang ins Theater Rampe ein. Hauptrednerin: Jagoda Marinic.

Frühjahr 2014

Die ersten Fortbildungsmaßnahmen des Projektes MEMO (Management und Empowerment in Migrantenorganisationen) starten. Drei Jahre lang bildet das Forum der Kulturen im Auftrag des baden-württembergischen Ministeriums für Integration in fünf ausgewählten Regionen des Landes Migrantenorganisationen aus.

Januar 2015

Das Forum der Kulturen hat ein neues Corporate Design – es umfasst ein neues Logo, eine  neue Schrift und  festgelegte Farbkombinationen. In diesem Design geht auch die neue Homepage des Forums an den Start und erstmalig eine eigene Homepage für das Sommerfestival der Kulturen.

Februar 2015

Das Forum der Kulturen lädt gemeinsam mit der Stadt Stuttgart zum ersten kommunalen Vernetzungstreffen von Akteuren und Initiativen ein, die sich in den Themenfeldern Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus engagieren. Aus diesem Netzwerkes erwächst bald die Veranstaltungsreihe „Heimat“, der Stuttgarter Beitrag zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sowie das „Büro für Antidiskriminierungsarbeit“.

September 2015

Neun lokale Dachverbände von Migrantenorganisationen, darunter das Forum der Kulturen, schließen sich zusammen und gründen den Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (NEMO). Rolf Graser, der Geschäftsführer des Forums, wird zum 2. Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbands gewählt.

Herbst 2015

Das Forum der Kulturen entwickelt das „House of Resources“ – ein neuartiges Förderkonzept für Migrantenvereine, das seit 2016 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert und seit 2017 bundesweit in 13 weiteren Städten realisiert wird.

September 2016

Das Forum der Kulturen ruft gemeinsam mit dem georgischen Gitarristen und Komponisten Zaza Miminoshvili die Ziryab-Akademie für Weltmusik ins Leben.

Oktober 2016

Der Brunch global findet erstmals in Kooperation mit einer etablierten Stuttgarter Kultureinrichtung – den Staatstheatern Stuttgart – statt.

Januar 2017

Veröffentlichung des Jahresberichts 2016:

Sommerfestival der Kulturen 2017

Zum 16. Sommerfestival der Kulturen gibt das Forum der Kulturen zum ersten Mal eine eigene Zeitschrift mit Hintergrundinfos zu Bands, Vereinen und Helfer*innen heraus.

November 2017

Seit zehn Jahren gibt es Kulinarisches und Kulturelles aus aller Welt: Der Brunch global feiert runden Geburtstag.

Februar 2018

Veröffentlichung des Jahresberichts 2017:

Mai 2018

Das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Stuttgarter Rathaus, begleitet von einer breiten, öffentlichkeitswirksamen Plakat- und Postkartenkampagne unter dem Motto „Vielfalt leben. Vielfalt feiern.“